mini|hochkant|Thomas Hill rahmenlos|zentriert mini|300px|Thomas Hills Haus in Waltham Thomas Hill (* 7. Januar 1818 in New Brunswick (New Jersey); † 21. November 1891 in Waltham (Massachusetts)) war ein US-amerikanischer Universalgelehrter, der als unitarischer Theologe, Mathematiker, Philosoph, Erzieher, Lyriker und Erfinder hervortrat. Der Computerpionier ließ 1857 seine mechanische Addiermaschine patentierenDas Hill Arithmometer aus dem Jahr 1857. Das Rechengerät wird im National Museum of American History aufbewahrt.

Leben Thomas Hill, der Sohn des Gerbers und Schöffen Thomas Hill (1771–1828) und dessen Ehefrau Henrietta Barker Hill (1774–1824), genoss keine Schulbildung. Die Geschwister brachten ihm das Lesen bei. Von 1830 bis 1833 kam er als Lehrjunge in einer Zeitungsredaktion unter. Trotz fehlender Grundschulbildung erlangte er in den Jahren bis 1837 die Hochschulreife durch Besuch mehrerer Institute; durchlief die Lower Dublin Academy in Holmesburg, die Leicester Academy und das Becker College in Leicester (Massachusetts). Die Harvard University absolvierte er 1845 als Bachelor of Arts und als Doctor of Divinity.

Thomas Hill heiratete am 27. November 1845 Anne Foster Bellows (1817–1864). Das Paar bekam sechs Kinder, von denen fünf das Erwachsenenalter erreichten.

1860 bis 1862 stand Thomas Hill dem Antioch College als Präsident vor. Anschließend war er bis 1868 Präsident der Harvard University. Aus gesundheitlichen Gründen zog er sich aus dem Hochschulbetrieb zurück und leitete die Unitarier-Gemeinde in Portland (Maine). Gegen Ende seines Lebens war er Pfarrer der Unitarier in Waltham.

Ehrungen und Mitgliedschaften Medaille des Franklin Institute für Geräteentwicklung zur Beobachtung von Verfinsterungen (Sonne, Mond) nach 1845: Ehrenmitglied der Hasty Pudding 1853: Mitglied der American Academy of Arts and Sciences

Werke (Auswahl) Mathematik 1855: First lessons in geometry. ( Ausgabe Boston 1881) 1863: A second book in geometry. () 1890 zusammen mit George Albert Wentworth (1835–1906): A high school arithmetic. () Pädagogik 1858: Liberal education. () 1876: The true order of studies. () Naturgeschichte 1853: The annual address before the Harvard natural history society. () Philosophie und Religion 1846: Law. 1860: Religion in public instruction. () 1877: A statement of the natural sources of theology. () 1879: Death and redemption. 1882: Geometry and faith. () Lyrik 1888: In the woods and elsewhere. ()

Literatur Thomas Hill in der American National Biography Thomas Hill in The History of Computing

Weblinks

Thomas Hill auf The Online Books Page Thomas Hill im Internet Archive Thomas Hill in der Open Library

Anmerkungen

Kategorie:Autor Kategorie:Lyrik Kategorie:Unitarischer Theologe (19. Jahrhundert) Kategorie:Pädagoge (19. Jahrhundert) Kategorie:Präsident (Harvard University) Kategorie:Mathematiker (19. Jahrhundert) Kategorie:Philosoph (19. Jahrhundert) Kategorie:Erfinder Kategorie:Mitglied der American Academy of Arts and Sciences Kategorie:US-Amerikaner Kategorie:Geboren 1818 Kategorie:Gestorben 1891 Kategorie:Mann