Jens Cords (* 21. Juli 1932; † 4. Januar 2024Traueranzeige im Hamburger Abendblatt vom 17. Februar 2024, abgerufen am 17. Februar 2024) war ein deutscher Kunstmaler aus Hamburg.

Lebenslauf Cords studierte von 1953 bis 1957 an der Hochschule für Bildende Künste Hamburg bei Kurt Kranz, Paul Wunderlich und Willi Titze im Fachbereich Freie Graphik, graphische Techniken. Im Jahr 1956 wurde er Meisterschüler bei Wunderlich und Tietze. 1956 richtete er eine Werkstatt für Kupfertiefdrucke ein. In den Jahren 1959 bis 1963 brach er mit der informellen Malerei und wandte sich zu einer neuen Figuration hin. Er schuf Arbeiten in Öl, Aquarell und Druckgraphik sowie Wandbilder für öffentliche Bauten in Hamburg.U. a. Keramik-Reliefs „Kleinsttiere“ an der Schule Schenefelder Landstraße in Hamburg-Iserbrook, Wandmosaik „Phönix“ an der Schule Rungwisch in Hamburg-Eidelstedt, Wandbild „Turner“ am Hans-Huber-Haus (Peterstraße 15) in Hamburg-Neustadt und Kachelmosaike an der Schule Fahrenkrön in Hamburg-Bramfeld. In: Hamburgische Bürgerschaft, 21. Wahlperiode (Hrsg.): , Schriftliche Kleine Anfrage vom 7. August 2018. Drucksache 21/13978. mini|Wandmosaik „Phönix“ (1960) in Hamburg-Eidelstedt 1960 folgte der Eintritt in die „Neue Gruppe Hamburg“. Von 1968 bis 1975 erstellte er Illustrationen für das „Deutsche Allgemeine Sonntagsblatt“. Ab 1963 war er Dozent für Malerei und Graphik an den Volkshochschulen Hamburg und Ahrensburg. Ab 1982 konzentrierte er sich auf Aquarellmalerei mit der Thematik Stillleben-Vanitas.

Seit 2014 lebte Jens Cords mit seiner Frau in einem Heim in Hamburg-Bramfeld. Sein Arbeitszimmer hat der Bürgerverein Rahlstedt ausgestellt.

Einzelausstellungen (Auswahl) 1957: Worpsweder Kunsthalle 1958: Galerie „La Bussola“. Turin 1960: Galerie Boisserée, Köln 1962: Newcomb Art Gallery, New Orleans 1967: Galerie Kettner, Kiel 1972: Artoma-Galerie, Hamburg 1975: Galleri Unicorn, Kopenhagen 1960, 1985: Galerie Boisserée, Köln 1983, 1987, 1992: Kunsthaus Lübeck 1993: Landesmuseum Oldenburg 1997: Schloß Reinbek 1999: Galerie Koch, Hannover

Werke Jens Cords: Aquarelle. Otto Heinevetter-Verlag, Hamburg 1984, ISBN 978-3-87474-810-0.

Literatur Axel Ritscher: Jens Cords letztes Reich hat 18 Quadratmeter. In: Hamburger Abendblatt, 20. September 2014. Lothar Stolte: Der Maler Jens Cords – Rebell und Lyriker. In: Rahlstedter Kulturverein, Rahlstedter Jahrbuch für Geschichte & Kultur 2013. S. 6 f. Heinz Pachen: Cords, Jens. In: Allgemeines Künstlerlexikon – Internationale Künstlerdatenbank. Berlin, New York: K. G. Saur, 2021.

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Einzelnachweise

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