Ferdinand Heide (* 4. April 1962 in Frankfurt am Main) ist ein deutscher Architekt und Stadtplaner, der allem mit städtebaulichen Rahmenplanungen sowie Universitäts-Franziska Puhan-Schulz: Neu in Frankfurt (Main): Campus Westend, in: db deutsche bauzeitung, Heft 2, 2009, abgerufen am 23. März 2021. und KongressbautenFranziska Puhan-Schulz: Neu in Wiesbaden. RheinMain CongressCenter RMCC (ehem. Rhein-Main-Halle), in: db, Heft 5, 2018, abgerufen am 6. Mai 2020. Bekanntheit erlangte. mini|Technische Universität Nürnberg, Neuer Campus, Masterplan, 2021 mini|hochkant|RheinMain CongressCenter, 2018, Wiesbaden mini|Hörsaal- und Informationszentrum der Universität Regensburg, 2011 mini|Osthafenbrücke, 2011, Frankfurt am Main mini|hochkant|Johann-Wolfgang-Goethe-Universität, Campus Westend, 2008, Frankfurt am Main mini|hochkant|IBA Terrassen, Fürst-Pückler-Land, 2003, Großräschen

Werdegang Ferdinand Heide studierte von 1982 bis 1985 Architektur an der Technischen Hochschule Darmstadt und von 1985 bis 1989 an der Hochschule der Künste Berlin. Von 1987 bis 1991 war er Mitarbeiter im Berliner Büro von James Stirling & Michael Wilford. 1991 machte Heide sich selbständig und eröffnete ein Büro in Berlin und ein Büro in seiner Heimatstadt Frankfurt am Main.

Von 1998 bis 1999 unterrichtete Heide als Lehrbeauftragter an der Beuth Hochschule für Technik Berlin. Von 2002 bis 2013 war er Mitglied des Städtebaubeirats in Frankfurt am Main und von 2013 bis 2018 Mitglied des Gestaltungsbeirats der Stadt Saarbrücken. Heide, der fast alle seiner Bauten aufgrund von Erfolgen bei Architekturwettbewerben ausführen konnte, ist ein vielgefragter Preisrichter bei architektonischen Konkurrenzen. Er ist Mitglied im Deutschen Werkbund (DWB) und im Bund Deutscher Architekten (BDA).

Seit 1. Januar 2024 ist Lorenz Heide, Architekt BDA, wie sein Vater Ferdinand geschäftsführender Gesellschafter des Büros Ferdinand Heide Architekten.Ferdinand Heide Architekten: Generationswechsel bei Heide - Ein neuer Meilenstein für das Familienunternehmen, abgerufen am 10. September 2025.

Architektur

Das zentrale Charakteristikum in Heides Verständnis von Architektur und Städtebau stellt das Schaffen eines ausdrucksstarken Ortes und die Stärkung seiner schon vorhandenen, individuellen Qualitäten dar.Martin Krüll u. a.: Ferdinand Heide Architekt. Deutscher Architektur Verlag, Edition 1:1, Münster 2017, ISBN 978-3-946154-24-2. „Unser Anliegen ist es immer Orte zu bauen – und zwar Orte mit einer hohen Qualität, mit einem besonderen Charakter“, sagte über die Arbeit seines Büros in einem Interview mit der Deutschen BundesbankDeutsche Bundesbank: Die zukünftige Gestaltung des Bundesbank-Geländes, in: YouTube, 19. Dezember 2018, abgerufen am 23. März 2021., deren europaweit ausgeschriebenes Verfahren zur Erweiterung des Bundesbank-Campus 2018 Heide gewann.Matthias Trautsch: Ein Quartett für die Bundesbank, in: FAZ, 16. Januar 2019, abgerufen am 8. Mai 2020.Jan Mallien: Bundesbank stellt Konzept für neuen Campus vor, in: Handelsblatt, 15. Januar 2019, abgerufen am 8. Mai 2020. Heide beruft sich auf den Genius Loci – auf die Geschichte des OrtesRobert Mehl: Doppelter Brückenschlag: Ensemble Honsell- und Osthafenbrücke, Frankfurt/Main, in: DBZ – Deutsche Bauzeitschrift, Heft 8, 2015, abgerufen am 5. Mai 2020., auf die BestandsbebauungGerman Architects: Neues Tagen in der Kurstadt. Interview mit Ferdinand Heide, 16. Mai 2018, abgerufen am 8. Mai 2019., auf den Bezug zur Landschaft.Ferdinand Heide: Eine Campus-Universität mit urbanen Qualitäten. Anmerkungen zum städtebaulichen Masterplan – Die Ergänzung auf das Poelzig-Ensemble, in: Forschung Frankfurt, Heft 3, 2019, S. 87–90.Wolfgang Kil: Großräschen - IBA-Terrassen, in: db, Heft 6, 2004, abgerufen am 23. März 2021.

Städtebauliche Planungen 2020: Masterplan Neuer Campus, Technische Universität Nürnberg 2019: Campus Deutsche Bundesbank, Frankfurt am MainEnrico Santifaller: Stabil mit durchaus brutalistischen Zügen, in: Bauwelt, Heft 8, 2019, abgerufen am 8. Mai 2019. 2018: Campus Anger, Christian-Albrechts-Universität zu Kiel, Kiel 2018: Masterplan Universität Konstanz, Konstanz 2016: Campus Hochschule Geisenheim University, GeisenheimLandesbetrieb Bau und Immobilien Hessen: , 12. Juli 2016, abgerufen am 23. März 2021.Hochschule Geisenheim University, in: KuLaDig, Kultur.Landschaft.Digital, abgerufen am 23. März 2021. 2011: Rudolfsplatz, MarburgBauNetz: Urbane Terrasse - Wettbewerb in Marburg entschieden , 24. November 2011, abgerufen am 3. April 2021. 2011: Masterplan, Justus-Liebig-Universität Gießen, GießenWolfram Ahlers: In Gießen soll der „Campus der Zukunft“ entstehen, in: Frankfurter Allgemeine Zeitung, 10. Januar 2018, S. 37. 2008: Masterplan Goethe-Universität, Goethe-Universität, Campus Westend, Frankfurt am MainDieter Bartetzko: Frankfurts Neuer Campus – Poelzig trifft Raffael, in: FAZ, 3. Juli 2009, abgerufen am 6. März 2021.

Öffentlich bekannte Studien und Projekt-Visionen

2026: Wohnanlage in Frankfurt-, Wasserstadt Fechenheim

Bauwerke (Auswahl) 2023: Schiersteiner Brücke, Mainz – WiesbadenCompetitionline: Erneuerung Schiersteiner Rheinbrücke , 11. Juni 2015, abgerufen am 23. März 2021.Amt für Straßen- und Verkehrswesen Wiesbaden: , Wiesbaden, 2009. 2018: RheinMain CongressCenter, WiesbadenStadt Wiesbaden (Hrsg.): Das Bauprojekt RheinMain CongressCenter, Wiesbaden 2018, abgerufen am 23. März 2021.Enrico Santifaller: Veranstaltungsmaschine als Wahrzeichen?, in: Bauwelt, Heft 20, 2013, abgerufen am 8. März 2021.Madeleine Reckmann: Kongresscenter in Wiesbaden ist fertig, in: Frankfurter Rundschau, 13. April 2018, abgerufen am 6. Mai 2019. 2016: Rathaus Eislingen, EislingenBauNetz: Neues Rathaus: Wettbewerb in Eislingen entschieden, 21. September 2010, abgerufen am 23. März 2021.Daniel Grupp: , in: Südwest Presse, 12. Dezember 2012, abgerufen am 23. März 2021. 2014: Seminarhaus, Goethe-Universität, Campus Westend, Frankfurt am MainEnrico Santifaller: Gehobene Rasteritis im Grünen: Campus Westend der Goethe-Universität in Frankfurt a. M., in: db, Heft 4, 2017, S. 18–25.BauNetz: Naturstein und Farbenlehre - Unigebäude auf dem Frankfurter Westend-Campus, 26. Mai 2015, abgerufen am 3. April 2021. 2014: Auferstehungsgemeinde, Frankfurt-PraunheimFrankfurtbaut: , 25. November 2014, abgerufen am 23. März 2021. 2013: Alte Aktienspinnerei, Technische Universität Chemnitz, ChemnitzBaunetz Architekten: Umbau und Erweiterung - Aktienspinnerei, TU Chemnitz, 21. September 2010, abgerufen am 27. Juni 2013, abgerufen am 23. März 2021. 2012: Hörsaal- und Medienzentrum, Technische Universität DarmstadtTechnische Universität Darmstadt: TH-Alumnus plant das neue Hörsaal- und Medienzentrum auf der Lichtwiese, 4. März 2010, abgerufen am 23. März 2021.Baunetz: Dreidimensionales Netzwerk - Hörsaalgebäude von Heide Architekten in Darmstadt, 5. Juli 2013, abgerufen am 23. März 2021. 2011: Osthafen- und Honsellbrücke, Frankfurt am MainChristian Thomas: Mainhattan ins Schaufenster gestellt , in: Frankfurter Rundschau, 29. Januar 2015, abgerufen am 6. Mai 2019.Christina Weber: An der Osthafenbrücke ist nur der Name profan, in: Die Welt, 10. Dezember 2013, abgerufen am 6. Mai 2019.Stadt Frankfurt, Amt für Straßenbau und Entwicklung: Brückenschlag Ostend. Neue Wege über den Main, Frankfurt 2013, abgerufen am 23. März 2021. 2011: Hörsaal- und Institutsgebäude, Universität Regensburg, RegensburgVielberth-Gebäude der Universität prämiert, in: Mittelbayerische Zeitung, 20. März 2012, abgerufen am 20. März 2021. 2008: Hörsaalzentrum, Goethe-Universität, Campus Westend, Frankfurt am MainOliver Elser: Der disziplinierte Campus, in: Bauwelt 27, 2009, S. 32–39. 2007: Büro- und Geschäftshaus Hauptwache 7, Hauptwache, Frankfurt am MainBaunetz: An der Hauptwache - Umbaubeginn für Geschäftshaus in Frankfurt/Main, 8. August 2006, abgerufen am 3. April 2021. 2003: Terrassengebäude, Internationale Bauausstellung Fürst-Pückler-Land, GroßräschenFriederike Meyer: IBA-Terrassen, Großräschen, in: Bauwelt, Heft 21, 2004, S. 42–45, abgerufen am 23. März 2021.

Auszeichnungen 2019: FIABCI Pris d’Excellence, Sonderpreis InnovationFIABCI Deutschland: RheinMainCongress Center, Wiesbaden, 19. November 2019, abgerufen am 5. April 2021. 2018: Deutsche Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen, Diamant Auszeichnung 2015: Ingenieurpreis des deutschen Stahlbaus, AnerkennungBauforumstahl: Neubau Osthafenbrücke, Frankfurt, abgerufen am 5. April 2021. 2013: Baukulturpreis Hessen, Auszeichnung 2012: Deutscher Hochschulbaupreis, PreisträgerBaulinks: Deutscher Hochschulbaupreis 2012 geht an die Universität Regensburg, 25. März 2012, abgerufen am 23. März 2021. 2010: Deutscher Städtebaupreis, Sonderpreis, Lobende ErwähnungStädtebaupreis: Deutsche Städtebaupreis 2010, abgerufen am 23. März 2021. 2009: Großer BDA Preis Nike, NominierungBDA Hessen: Bund Deutscher Architekten BDA im Lande Hessen nominiert fünf Bauten, 9. November 2009, abgerufen am 5. April 2021. 2006: BDA Preis Brandenburg, Preisträger 2005: Vorbildliche Bauten in Brandenburg, PreisträgerBaunetz: Vielfalt der Stadt - Brandenburgischer Architekturpreis vergeben, 30. Mai 2005, abgerufen am 23. März 2021. 2005: Vorbildliche Bauten in Hessen, PreisträgerBaunetz: Planen im Bestand - „Vorbildliche Bauten in Hessen“ entschieden, 19. April März 2005, abgerufen am 5. April 2021. 2004: Mies van der Rohe Award, Nominierung 2003: Martin-Elsaesser-Plakette, PreisträgerBaunetz: Gute Bauten - "Martin-Elsaesser-Plakette" in Frankfurt vergeben, 31. März 2003, abgerufen am 5. April 2021. 2002: Architekturpreis Zukunft Wohnen, Lobende ErwähnungDeutsche Zement- und Betonindustrie: , abgerufen am 5. April 2021. 2002: Haus des Jahres 02, Schöner Wohnen, 4. Preis 1998: Martin-Elsaesser-Plakette, Anerkennung 1996: Vorbildliche Bauten in Hessen, Preisträger 1996: Hans Schäfers Preis, BDA Berlin, Lobende Erwähnung 1995: Haus des Jahres 95, Schöner Wohnen, Anerkennung 1995: Deutscher Architekturpreis Beton, Anerkennung 1995: Velux Design Preis, Preisträger

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