mini|Revers einer Visitenkarte aus dem Jahr 1895 aus dem Atelier R. Preil
Robert PreilZeitschrift des Historischen Vereins für Niedersachsen, Band 75 (1910), S. 478; (geboren vor 1895;Revers einer 1895 datierten Carte de visite gestorben nach 1929)Künstler: Robert Preil (aktiv etwa 1910-1929) ..., Angaben mit Abbildung Huthbild, Kurt Schwitters , 1919 als Medium „Vintage gelatin silver print“ auf der Seite artnet.de, zuletzt abgerufen am 24. März 2021. war ein deutscher Fotograf und Kunstmaler.
Leben und Werk Preils Wirken in Hannover lässt sich seit der Mitte der 1890er Jahre nachweisen durch handschriftliche, datierte und als Cartes de visite vervielfältigte Porträt-Aufnahmen, die auf dem Revers das Atelier des Künstlers unter der Adresse Alte Celler Heerstraße 51 II aufzeigen, „vis-à-vis gegenüber dem Leibniz-Real-Gymnasium“.
Robert Preil – Anfang des 20. Jahrhunderts Mitglied des Historischen Vereins für Niedersachsen – wirkte 1910 als „Photograph und Kunstmaler“ im Hause Wiesenstraße 64A Ecke Sextrostraße.Adressbuch. Stadt- und Geschäfts-Handbuch der Königlichen Haupt- und Residenzstadt Hannover und der Stadt Linden sowie der Ortschaft Ricklingen 1910, Abteilung III: Alphabetisches Verzeichnis der Einwohner und Handelsfirmen, Druck und Verlag von Berthold Pokrantz, Wagenerstraße 17 , S. 370 ( Digitalisat).
1913 illustrierten die Fotografien Preils den von dem Kunsthistoriker Victor Curt Habicht verfassten Aufsatz Zur gotischen Malerei Hildesheims,Monatshefte für Kunstwissenschaft, Jahrgang 6, Nummer 9 (1913), S. 347–353. ebenso wie Habichts Darlegungen zu Kunstdenkmälern wie den Altar der Nikolaikapelle in Hannover.Monatshefte für Kunstwissenschaft, Band 6 (1913) S. 389 u.ö. Diese Zusammenarbeit reichte auch für die von Habicht 1914 herausgegebene Schrift Hannover, in der die Abbildungen mit „Phot. R. Preil“ gezeichnet sind.V. Curt Habicht: Hannover ( = Stätten der Kultur, Bd. 33). Klinkhardt & Biermann, Leipzig 1914;
„R. Preil“ trat auch als Verleger von Ansichtskarten auf, etwa mit Motiven von Louis Schmedes Gasthaus in HainholzAnsichtskarte Gruß aus Louis Schmedes Gasthaus, Hainholz; Bildseite eines gewerblichen Anbieters oder der Burg Hanstein südlich von Göttingen.Abbildungen von Vor- und Rückseite der 1915 verwendeten Postkarte auf der Seite eichsfelder-postkarten.online.
Zu Roberts Preils Werken bekanntesten Werken zählt ein Silber-Gelatine-Abzug der Komposition Huthbild des Merz-Künstlers Kurt Schwitters aus dem Jahr 1919.Preil, Robert auf der Seite des Kölner Kunstauktionshauses Lempertz.
Zu Preils stadtgeschichtlich relevanten Fotografien zählt die im Mai 1921 entstandene und im Besitz des Historischen Museums Hannover befindliche Aufnahme, die als „Hof Wöhler in Hannover-List“ über das Hannover Archiv Verbreitung fand.Hannover Archiv, Blatt S. 58.
Bildbände Ludwig Damm (Vorrede), Robert Preil (Fotos): Von alten Friedhöfen der Stadt Hannover, hrsg. vom Magistrat der Stadt Hannover. Druck von J. C. König & Ebhardt, Hannover 1914
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