Gabriele „Jella“ Zednik-Zeldegg, bis 1919 Zednik Edle von Zeldegg, Pseudonym: Jella Maurer (* 15. September 1856 in Nagybecskerek, Banatnicht 1857; ; † 31. Oktober 1924 in Wien) war eine österreichischeAusweislich ihres Meldezettels von 1914 (Faksimile) war sie nach Troppau zuständig. Ihre Staatsangehörigkeit nach dem Zusammenbruch Österreich-Ungarns ist unbekannt. Lehrerin, Schriftstellerin und Übersetzerin.

Leben Zedniks war die Tochter eines höheren Offiziers und lebte mit ihren Eltern zunächst an verschiedenen Orten. 1871 zog sie nach Prag und arbeitete als Lehrerin. Ab 1914 lebte sie in Wien.Meldezettel von 1914 (Faksimile).

Sie verfasste Gedichte und Erzählungen, außerdem war sie als Übersetzerin tätig. Häufig publizierte sie, vermittelt durch Karl Egon EbertKarl Schrattenthal: Deutsche Dichterinnen und Schriftstellerinnen in Böhmen, Mähren und Schlesien. Ein Beitrag zur Geschichte der deutschen Dichtung in Oesterreich-Ungarn. Friedrich Irrgang, Brünn 1885, S. 80 (), in den Dioskuren.Werkliste in: Gabriele Zednik-Zeldegg in der Datenbank transdifferenz. Außerdem hielt sie öffentliche Vorträge, etwa für den Deutschen Verein „Frauenfortschritt“ in Prag. 1898 veröffentlichte sie ein Werk über Sofja Kowalewskaja, die weltweit erste Professorin für Mathematik.

Zednik-Zeldegg starb 1924 im Wiener Allgemeinen KrankenhausSterbebuch Alservorstadtkrankenhaus, tom. CCIV, fol. 249 (Faksimile) und wurde in der Feuerhalle Simmering kremiert.

Werke

Sophie Kowalewsky, ein weiblicher Professor. Verlag des deutschen Vereines zur Verbreitung gemeinnütziger Kenntnisse, Prag 1898. Erzählungen. Verlag der Deutsch-Banater Volksbücher, Temesvar 1925.

Literatur

Weblinks

Einzelnachweise

Kategorie:Schriftsteller (Prag) Kategorie:Schriftsteller (Wien) Kategorie:Übersetzer ins Deutsche Kategorie:Schullehrer Kategorie:Person (Cisleithanien) Kategorie:Edler Kategorie:Geboren 1856 Kategorie:Gestorben 1924 Kategorie:Frau