Metro – Im Netz des Todes (Originaltitel Metro/Метро) ist ein russischer Katastrophenfilm aus dem Jahr 2013 nach einem Roman von Dmitri Safonow. Handlungsort ist die Metro Moskau.
Handlung Der Mitarbeiter der Moskauer U-Bahn Sergeich entdeckt in der 1935 erbauten Tunnelstation Park Kultury unter der Moskwa ein Leck. Er informiert sofort den stellvertretenden Stationsleiter, der die Meldung allerdings nicht ernst nimmt und den alten Mann verspottet. Währenddessen durchlebt Irina einen Konflikt, da sie sich nicht zwischen ihrem Geliebten, dem Geschäftsmann Vlad Konstantinov, und ihrem Ehemann, dem Chirurgen Andrei Garin, entscheiden kann. Nach einer Auslandsreise verbringt sie die Nacht bei Vlad, nach der dieser versucht, sie dazu zu überreden, sich von Andrei scheiden zu lassen. Dieser bringt gerade die gemeinsame Tochter Ksyusha zur Schule.
Ausnahmsweise nehmen sie an diesem Tag die Bahn. Im selben Zug sitzt auch Vlad. Wassermassen dringen durch die Decke in den Tunnel ein. Der Fahrer des Zuges betätigt die Notbremse, trotzdem entgleist der Zug. Einige Passagiere werden von herabfallenden Trümmern getötet. Vlad hilft Andrei dabei, seine Tochter in den Trümmern zu finden, zu dritt eilen sie zu einem Wartungsschacht.
Sie stoßen auf einen Bunker, in dessen Nähe der Wartungsschacht in einem Kanalgitter endet. Sie können weder das Gitter erreichen, noch haben sie Handyempfang. Währenddessen steigt der Wasserpegel an, weshalb sie sich Richtung Gitter treiben lassen, dieses erreichen und Irina kontaktieren. Sie sagen ihr, dass sie im Bunker Zuflucht suchen. Irina versucht hysterisch, das Rettungsteam darüber zu informieren. Zu diesem Zeitpunkt reißt der Druck des Wassers den Kopf des Zuges ab, der den Tunnel versperrt hat, und der Wasserstand im Schacht fällt stark ab. Dadurch werden die drei zurück in den Tunnel gezogen. Die Retter steigen in den Bunker hinab, finden niemanden und gehen daher davon aus, dass alle vorher ertrunken sind.
Die Protagonisten erreichen die Geisterstation Borodino und klettern auf den Bahnsteig, um sich auszuruhen. Andrei deutet gegenüber Vlad an, dass er weiß, dass er mit Irina eine Liebesbeziehung führt. Nun bricht im Tunnel, in dem der Zug feststeckt, die Decke ganz zusammen und Wasser füllt den kompletten Tunnel. Den Einsatzkräften gelingt es, das Wasser abzuleiten. Die Protagonisten erreichen wieder den Bunker und erreichen durch eine Öffnung die Straßen.
Kritik
Cinema schreibt außerdem, dass der Film neben längeren ereignisarmen Phasen auch beeindruckende, grimmige Actionszenen zu bieten habe.
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Einzelnachweise
Kategorie:Filmtitel 2013 Kategorie:Russischer Film Kategorie:Katastrophenfilm Kategorie:Schienenverkehr im Film Kategorie:Tunnel im Film Kategorie:Literaturverfilmung