Luca Chiumento (* 19. November 1997 in Padua) ist ein italienischer Ruderer. Er war Olympiazweiter sowie Welt- und Europameister im Doppelvierer.

Karriere 2017 startete er im Doppelzweier mit Andrea Cattaneo bei den U23-Weltmeisterschaften. Nach dem fünften Platz im Halbfinale reichte es im B-Finale zum vierten Platz, womit sie den Wettbewerb auf Platz 10 beendeten. Ein Jahr später startete er wieder bei den U23-Weltmeisterschaften 2018. Dieses Mal gewann er mit Riccardo Jansen, Gergo Cziraki und Ivan Capuano das Halbfinale im Doppelvierer. Im Finale gewannen die vier dann die Silbermedaille hinter dem Boot aus Großbritannien. 2019 wechselte er wieder in den Doppelzweier und ging mit seinem Partner Andrea Cattaneo bei den Europameisterschaften an den Start. Sie fuhren als dritte im B-Finale über die Ziellinie und belegten so Platz neun. Anschließend traten sie beim zweiten Weltcup der Saison in Posen an, wo sie den 12. Platz belegten. Im Juli gewannen die beiden in Sarasota-Bradenton den Titel im Doppelzweier bei den U23-Weltmeisterschaften vor den Neuseeländern und den Russen.

2020 wechselte er wieder in den Doppelvierer und startete zusammen mit Simone Venier, Luca Rambaldi und Giacomo Gentili bei den Europameisterschaften. Mit dem Sieg im Vorlauf qualifizierten sie sich souverän für das A-Finale. Im Finale gewannen sie dann die Silbermedaille hinter den Niederländern und vor den Litauern. Zwei Jahre später gewannen Nicolò Carucci, Andrea Panizza, Luca Chiumento und Giacomo Gentili die Goldmedaille bei den Europameisterschaften 2022 in München vor den Polen und den Rumänen. Einen Monat später siegten die Polen bei den Weltmeisterschaften in Račice u Štětí vor den Briten und den Italienern. Bei den Europameisterschaften 2023 in Bled gewannen die Polen den Titel vor den Niederländern und den Italienern, die 2023 mit der gleichen Crew wie 2022 antraten. Drei Monate später bei den Weltmeisterschaften in Belgrad siegten die Niederländer vor den Italienern und den Polen. In dieser Reihenfolge überquerten die drei Boote auch bei den Olympischen Spielen in Paris die Ziellinie. 2025 bei den Weltmeisterschaften in Shanghai siegte der italienische Doppelvierer in der Besetzung Chiumento, Rambaldi, Panizza, Gentili vor dem britischen Boot und den Polen. Im Jahr darauf zog der italienische Doppelvierer bei den Europameisterschaften in Varese nach dem Vorlauf zurück, Panizza und Chiumento wechselten in den Achter und erruderten dort die Bronzemedaille. Einen Monat später bei den Weltmeisterschaften in Amstelveen gewannen die Italiener den Titel im Doppelvierer, weniger als eine Sekunde dahinter erkämpfte der deutsche Doppelvierer die Silbermedaille.

Internationale Erfolge 2017: 10. Platz U23-Weltmeisterschaften im Doppelzweier 2018: Silbermedaille U23-Weltmeisterschaften im Doppelvierer 2019: 9. Platz Europameisterschaften im Doppelzweier 2019: Goldmedaille U23-Weltmeisterschaften im Doppelzweier 2020: Silbermedaille Europameisterschaften im Doppelvierer 2022: Goldmedaille Europameisterschaften im Doppelvierer 2022: Bronzemedaille Weltmeisterschaften im Doppelvierer 2023: Bronzemedaille Europameisterschaften im Doppelvierer 2023: Silbermedaille Weltmeisterschaften im Doppelvierer 2024: Goldmedaille Europameisterschaften im Doppelvierer 2024: Silbermedaille Olympische Spiele im Doppelvierer 2025: Goldmedaille Weltmeisterschaften im Doppelvierer 2026: Bronzemedaille Europameisterschaften im Achter 2026: Goldmedaille Weltmeisterschaften im Doppelvierer

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Porträt bei Federazione Italiana Canottaggio

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