Franz Hermann Meißner (* 8. Dezember 1863 in Berlin; † 14. Januar 1925 in Berlin) war ein deutscher Kunsthistoriker, Schriftsteller und Zoodirektor.
Leben Nach dem Besuch des Friedrichs-Gymnasiums studierte er an der Berliner Universität die Fächer Kunstgeschichte, Literatur, Philosophie und Nationalökonomie. Einige Jahre arbeitete er im kaufmännischen Bereich, während er zahlreiche kunsthistorische Schriften verfasste, die teilweise bis heute lieferbar sind. Am 1. April 1900 trat er sein Amt als Kaufmännischer Direktor des Zoologischen Gartens Berlin an, das er bis zu seinem Tod innehatte. Dort war er Chef der Verwaltung und Mitdirektor von Ludwig Heck, der der Einrichtung zur Weltgeltung verhalf. Nach seinem Tod wurde 1928 zu seinen Ehren dort ein Denkmal aufgestellt, das bis heute existiert. Er stand im Briefwechsel mit bedeutenden Malern, wie sein Nachlass an der BSB München deutlich macht.
Werke Tiepolo, Bielefeld [u. a.] 1897 Veronese, Bielefeld [u. a.] 1897 Arnold Böcklin, Berlin [u. a.] 1898 Max Klinger, Berlin [u. a.] 1899 Franz Stuck, Berlin 1899 Franz von Defregger, Berlin 1900 Fritz von Uhde, Berlin [u. a.], 1900 Adolph von Menzel, Berlin [u. a.], 1902
Das Werk von Richard Müller, Loschwitz, 1921 Das Geheimnis der Nürnberger Madonna, Leipzig 1923
Weblinks
Nachlass in der BSB München Denkmal im Zoo Berlin
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