Ingo Kühne (* 4. Januar 1934 in Bremen; † 29. Dezember 2025 in Herzogenaurach) war ein deutscher Geograph und Hochschullehrer, zuletzt emeritiert.

Leben Ingo Kühne studierte Geographie, Geschichte, Latein, Ur- und Frühgeschichte und Geologie an der Eberhard Karls Universität Tübingen und der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg, wo er 1962 mit der Dissertation Der südöstliche Odenwald und das angrenzende Bauland promoviert wurde. An der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg wurde Kühne im Jahre 1978 auf einen Lehrstuhl des Instituts für Geographie berufen. In den Jahren 1983 bis 1985 war er Dekan der Naturwissenschaftlichen Fakultät III. Vor der Deutschen Wiedervereinigung lag der Schwerpunkt von Kühnes Arbeiten auf Süd- und Norddeutschland und Italien, danach auf Mitteldeutschland.

Ingo Kühne trat 1999 in den Ruhestand.

Publikationen Der südöstliche Odenwald und das angrenzende Bauland, Dissertation, Heidelberg 1962 Der Winterhauch – eine landschaftskundliche Skizze, in: Der Odenwald, Breuberg-Bund, 1963 Gebirgsentvölkerung im toskanisch-emilianischen Apennin, Tagungsbericht und wissenschaftliche Abhandlung. Deutscher Geographentag Bad Godesberg, 1969 Die Sozialgruppe der Mulattieri im Apennin, in: Erdkunde 24. 1970 Die Gebirgsentvölkerung im nördlichen und mittleren Apennin in der Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg, Palm und Enke, Erlangen 1974

Quellen Ingo Kühne zum 65. Geburtstag am 4. Januar 1999, Franz Tichy in: Mitteilungen der Fränkischen Geographischen Gesellschaft, Bd. 46. Professor Ingo Kühne zum 70. Geburtstag, Archiv - Pressemitteilungen, FAU, Naturwissenschaftliche Fakultät III, 19. Dezember 2003.

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Einzelnachweise

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