Diese Liste führt die Patenstädte auf, die nach dem Zweiten Weltkrieg die Patenschaft für die deutschen Vertriebenen, Flüchtlinge und späteren Aussiedler übernommen haben, meistens aus den deutschen Ostgebieten, aber auch aus dem Reichsgau Sudetenland. Häufig entstanden aus diesen Patenschaften Städtepartnerschaften; vereinzelt sind Heimatstuben vorhanden.Heimatsammlungen auf bkge.de. Bisweilen sind derartige Patenverhältnisse – wie in Viernheim/Altrohlau – unter Hinweis auf das Alter der Beteiligten beendet worden.1968 übernahm die Stadt Viernheim die Patenschaft für die in der Bundesrepublik lebenden Einwohner Altrohlaus. Damit wurde Viernheim für mehrere Jahrzehnte zum alljährlichen Treffpunkt der Heimatvertriebenen dieser Gemeinde. Aufgrund der fortschreitenden Überalterung der ehemaligen Altrohlauer wurden die Treffen eingestellt. Die Patenschaft der Stadt Viernheim hatte ihre Funktion erfüllt. Dass Rheinland-Pfalz und der Südteil von Baden-Württemberg bei den Patenschaften so gut wie gar nicht vertreten sind, hängt mit ihrer Zugehörigkeit zur Französischen Besatzungszone zusammen, die jahrelang keine Vertriebenen aufnahm, Gleiches gilt für das Saarland. Auch bei der übrigen Verteilung der Patenschaften lassen sich die Hauptrichtungen der Vertreibung erkennen. Sudetendeutsche kamen überwiegend in die Amerikanische Besatzungszone, Ostpreußen nach Schleswig-Holstein etc.

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