Erika Hock (* 1981 in Kirgisistan) ist eine deutsche Bildhauerin und Installationskünstlerin.

Leben Hock immigrierte nach dem Zerfall der Sowjetunion 1991 mit ihrer Familie nach Deutschland. Sie studierte Geschichte an der Universität Münster und gleichzeitig Bildende Kunst an der Kunstakademie Münster, später Freie Kunst an der Kunstakademie Düsseldorf in der Klasse Irmin Kamp und Rita McBride und schloss das Studium als Meisterschülerin mit einem Akademiebrief ab. Von 2012 bis 2014 absolvierte sie das postakademische Programm am HISK – Hoger Instituut voor Schone Kunsten in Gent, Belgien. Seither stellt sie national und international in Gruppen- und Einzelausstellungen aus. Ihre Werke befinden sich in diversen öffentlichen Sammlungen. Sie lebt und arbeitet in Köln.

Werk Erika Hocks Werk umfasst Bildhauerei, Installation und Architektur. Ihr zentrales Thema ist die Beziehung des Menschen zu seiner unmittelbaren gebauten Umgebung.

Auszeichnungen und Preise 2009: Audi Art Award 2009: Förderpreis für Bildende Kunst des Bundesministeriums für Bildung und Forschung 2009–2010: Wilhelm-Lehmbruck-Stipendium 2010: Nam June Paik Award (National Award) 2010: Arbeitsstipendium der Kunststiftung NRW 2011: Projektstipendium der Kunststiftung NRW 2012: Förderpreis des Landes Nordrhein-Westfalen für junge Künstlerinnen und Künstler 2012–2014: Transfer-Stipendium – Korea/NRW 2013: Katalogförderung Kunststiftung NRW 2015–2018: Atelierstipendium Kölnischer Kunstverein 2018: Stipendium Stiftung Kunstfonds 2020: Neustart Kultur Stipendium Stiftung Kunstfonds

Ausstellungen (Auswahl) Einzelausstellungen 2015: What Bananas Say, Salzburger Kunstverein 2016: BodyBody, Kunsthaus Essen 2017: Second Home, Sammlung Philara, Düsseldorf 2018: Hotel Atlantik, Kunsthalle Lingen 2020: Female Fame, Skulpturenmuseum Glaskasten Marl

Gruppenausstellungen 2012: Dorothea-von-Stetten-Kunstpreis 2012, Kunstmuseum Bonn 2012: Nam June Paik Award 2012 / National Award 2010, Kunstmuseum Bochum 2013: Combinations, LOOP Art Space, Seoul 2013: TRANSFER, Kunsthalle Düsseldorf 2013: blowing the whistle, Sammlung Philara, Düsseldorf 2014: Der entfesselte Blick, Museum Marta, Herford 2015: Lekker Licht, Centraal Museum, Utrecht 2015: Un-Scene III, Wiels, Brüssel 2016: Inhabited by Objects, CAB Art Center, Brüssel 2016: The People‘s Cinema, Salzburger Kunstverein, Salzburg 2016: Every Letter Is a Love Letter, Tallinn Art Hall, Tallinn 2017: Sammlung mit losen Enden, Kornelimünster, Aachen 2018: Ideal Standard – Spekulationen zu einem Bauhaus heute (kuratiert in Zusammenarbeit mit Dominik Busch), Zeppelin Museum, Friedrichshafen 2018: Ausbruch aus der Fläche – Das Origamiprinzip in der Kunst, Museum Marta, Herford 2020: Musterung – Pop und Politik in der zeitgenössischen Textilkunst, Kunstsammlungen Chemnitz 2020: Mind the Gap!, Museum für Konkrete Kunst, Ingolstadt

Literatur Erika Hock – Functionality and Fiction. Mit einem Essay von Vanessa Joan Müller. Lugemik, Tallinn 2019., ISBN 978-9949-7381-2-0- Motto Distribution

Weblinks Offizielle Website von Erika Hock Artist Kunstmagazin, Ausgabe Nr. 117, Text von Sabine Maria Schmidt Erika Hock bei Artfacts Second Home at Philara Collection WDR3 Mosaik Beitrag zur Ausstellung Female Fame 99 Seconds, IKS – Institut für Kunstdokumentation auf Vimeo Interview on the exhibition OO at L21 Gallery, Palma Erika Hock - The Seamstress, Her Mistress, the Mason and the Thief, Tenderpixel Gallery London

Quellen Wallpaper Magazin on Phantom Table at Sofie van de Velde Gallery, Antwerpen Tanja Klemm zu Ideal Standard - Spekulationen zu einem Bauhaus heute im Kunstforum AD Magazin zu Ideal Standard - Spekulationen zu einem Bauhaus heute im Zeppelinmuseum Friedrichshafen Arch+ zu Ideal Standard - Spekulationen zu einem Bauhaus heute im Zeppelinmuseum Friedrichshafen Weltkunst zu Ideal Standard

Kategorie:Bildhauer (Deutschland) Kategorie:Installationskünstler (Deutschland) Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1981 Kategorie:Frau