Die Romy-Verleihung 2021 wurde am 15. Mai 2021 im ORF ausgestrahlt. Die von der Tageszeitung Kurier veranstaltete Vergabe des österreichischen Fernseh- und Filmpreises Romy fand zum 32. Mal statt und wurde zum 31. Mal vom ORF übertragen. Die Sendung wurde von Andi Knoll und Markus Freistätter präsentiert.
Nominierte Publikumspreise Die Nominierungen für die Publikumswahl wurden am 7. März 2021 bekanntgegeben.
Als Vorsitzenden der Jury folgte Kurier-Kulturchef Georg Leyrer dem Romy-Gründer Rudolf John nach. Rudolf John wurde Romy-Ehrenpräsident und erhielt das Vorschlagsrecht für die Platin-Kategorie. Erstmals werden auch die beliebtesten Nachwuchsschauspieler vom Publikum gewählt, diese wurden von Schauspieler Markus Freistätter vorgeschlagen. Die Jury besteht aus acht Fachjournalistinnen und Fachjournalisten: Johannes Bruckenberger (Austria Presse Agentur), Horst-Günther Fiedler (TV-Media), Angelika Hager (Profil), Georg Leyrer (Kurier, Juryvorsitz), Dietmar Pribil (Kurier, stellvertretender Vorsitzender), Julia Pühringer (tele), Heide Rampetzreiter (Die Presse) und Julia Schafferhofer (Kleine Zeitung).
Kategorie Preisträger Nominierte Beliebteste Schauspielerin FilmMiriam Stein (2. Romy)Paula BeerCorinna HarfouchJulia KoschitzBeliebtester Schauspieler FilmTobias Moretti (9. Romy)Lars EidingerThomas MrazMurathan MusluBeliebteste Schauspielerin Serie/Reihe Maria HappelVerena AltenbergerFlorence KasumbaMaria KöstlingerBeliebtester Schauspieler Serie/ReiheHans Sigl (4. Romy)Juergen MaurerMichael OstrowskiLaurence RuppBeliebtester Nachwuchs weiblichAnna FenderlLuna JordanBrigitta KanyaroMaya UngerBeliebtester Nachwuchs männlichKlaus SteinbacherLino GaierJonas HoldenriederLeón OrlandianyiInformationGünther MayrLisa GadenstätterLou Lorenz-DittlbacherCorinna MilbornAlexandra WachterTarek LeitnerShow/UnterhaltungKristina InhofArabella KiesbauerMirjam WeichselbraunWilli GabalierElyas M’BarekClemens Maria SchreinerLockdown-Format/UmsetzungFit mit Philipp mit Philipp JelinekmaiLab mit Mai Thi Nguyen-KimORF-1-Freistunde mit Fanny StapfWillkommen Österreich mit Stermann und GrissemannWir spielen für ÖsterreichKINO VOD CLUB
Akademiepreise Die Nominierungen für die Akademiepreise wurden am 30. April 2021 bekanntgegeben, die Preisträger am 18. Juni 2021.
Die Überreichung der Preise fand am 2. Juli 2021 in der Wiener Hofburg statt. Moderiert wurde die Verleihung der Akademiepreise von Kristina Inhof. Die Platin-Romys für das Lebenswerk wurden 2020 dem Produzenten Rudolf Klingohr und der Autorin Elfie Donnelly zuerkannt, die Übergabe erfolgte im Rahmen der Verleihung 2021.
Bester Film Kino Ein bisschen bleiben wir noch – Regie: Arash T. Riahi Was wir wollten – Regie: Ulrike Kofler Waren einmal Revoluzzer – Regie: Johanna Moder
Bester Film TV/Stream Sörensen hat Angst – Regie: Bjarne Mädel Vier Saiten – Regie: Michael Kreihsl Landkrimi: Das Mädchen aus dem Bergsee – Regie: Mirjam Unger
Beste Serie TV/Stream Unorthodox – Regie: Maria Schrader Ich und die Anderen – Regie: David Schalko Deutschland 89 (3. Staffel)
Beste Doku Kino Davos – Regie: Daniel Hoesl Liebe war es nie – Regie: Maya Sarfaty Glory to the Queen – Regie: Tatia Skhirtladze, Anna Khazaradze
Beste Doku TV/Stream Am Schauplatz: „Ibiza der Alpen“ und „Das große Schweigen“ – Regie: Ed Moschitz (ORF) Der Thiem-Spirit: Teil 2 „Dominics Weg zum Grand Sam Gewinn“ (Servus TV) Her Story (Sky)
Bestes Buch Kino Ein bisschen bleiben wir noch – Arash T. Riahi Was wir wollten – Ulrike Kofler und Sandra Bohle unter Mitarbeit von Marie Kreutzer Quo Vadis, Aida? – Jasmila Žbanić
Bestes Buch TV Sörensen hat Angst – Sven Stricker Ferdinand von Schirach: Feinde – Jan Ehlert, Nils Willbrandt, Ferdinand von Schirach Wir Kinder vom Bahnhof Zoo – Annette Hess, Linda Brieda, Christiane Kalss, Johannes Rothe, Lisa Rüffer, Florian Vey
Beste Produktion Quo Vadis, Aida? – Regie: Jasmila Žbanić, Produktion: coop99 (Österreich), Deblokada (Bosnien und Herzegowina), Digital Cube (Rumänien), Extreme Emotions (Polen), Indie Prod. (Frankreich), N279 Entertainment (Niederlande), Razor Film Produktion GmbH (Deutschland) Louis van Beethoven – Regie: Niki Stein, Produktion: Ernst Ludwig Ganzert Was wir wollten – Regie: Ulrike Kofler, Produktion: Film AG – Alexander Glehr und Johanna Scherz Barbaren – Regie: Barbara Eder, Steve St. Leger, Produktion: Sabine de Mardt, Andreas Bareiss, Rainer Marquass Tribes of Europa – Regie: Philip Koch, Florian Baxmeyer, Produktion: Wiedemann & Berg Filmproduktion – Quirin Berg, Max Wiedemann, Maximilian Vetter Berlin Alexanderplatz – Regie: Burhan Qurbani, Produktion: Leif Alexis, Jochen Laube, Fabian Maubach
Beste Regie Kino Ein bisschen bleiben wir noch – Arash T. Riahi Waren einmal Revoluzzer – Johanna Moder Quo Vadis, Aida? – Jasmila Žbanić
Beste Regie TV/Stream Unorthodox – Maria Schrader Das Glück ist ein Vogerl – Catalina Molina Vienna Blood – Königin der Nacht, Der verlorene Sohn – Umut Dağ
Beste Kamera Kino Hochwald – Martin Gschlacht, Jerzy Palacz Quo Vadis, Aida? – Christine A. Maier Undine – Hans Fromm
Beste Kamera TV/Stream Ich und die Anderen – Martin Gschlacht Wir Kinder vom Bahnhof Zoo – Jakub Bejnarowicz Landkrimi: Das Mädchen aus dem Bergsee – Eva Testor
Bester Schnitt Kino Ein bisschen bleiben wir noch – Julia Drack, Stephan Bechinger Das schaurige Haus – Alarich Lenz Was wir wollten – Marie Kreutzer
Bester Schnitt TV/Stream Ich und die Anderen – Karina Ressler Tatort: Die Amme – Nils Landmark Nicht tot zu kriegen – Tobias Haas, Melanie Schütze
Beste Musik Waren einmal Revoluzzer – Clara Luzia Landkrimi: Das Mädchen aus dem Bergsee – Teresa Rotschopf, Patrick Pulsinger Landkrimi: Waidmannsdank – Herwig Zamernik alias Fuzzman
TV-Moment des Jahres Neujahrskonzert der Wiener Philharmoniker 2021
Preis der Jury Kino Quo Vadis, Aida?
Preis der Jury TV 50 Jahre Tatort
Platin-Romy für das Lebenswerk Peter Kraus und Cornelia Froboess (zuerkannt 2020, verliehen 2021) Rudolf Klingohr und Elfie Donnelly (zuerkannt 2020, verliehen 2021)
Weblinks
Romy auf der Website des Kurier ROMY 2021 Preisträgerinnen und Preisträger
Einzelnachweise
#2021 Kategorie:Preisverleihung 2021 Kategorie:Filmjahr 2021