Thorsten Unger (* 1962) ist ein deutscher Literaturwissenschaftler.

Leben Nach dem Studium der Evangelischen Theologie, Germanistik, Komparatistik und erziehungswissenschaftlicher Fächer an den Universitäten Göttingen und Urbana-Champaign (erstes Staatsexamen 1989), der Promotion 1992 an der Universität Göttingen und der Habilitation mit Lehrbefugnis Deutsche Philologie 2002 ist er seit 2011 Lehrstuhlinhaber für Germanistische Kulturwissenschaft: Neuere deutsche Literatur in Magdeburg.

Seine Interessengebiete sind Fragestellungen zur Literatur- und Kulturgeschichte seit dem 17. Jahrhundert (bes. 18. Jahrhundert und Klassische Moderne), Komparatistik und Übersetzungswissenschaft. Seine Schwerpunkte sind Dramen- und Handlungstheorie, Komik und Humor, Arbeit und Erwerbslosigkeit, Katastrophendiskurs, Literarische Anthropologie, Intermedialität, Editionen, Wissenschaftsgeschichte und Osculologie.

Schriften (Auswahl) Handeln im Drama. Theorie und Praxis bei J. Chr. Gottsched und J. M. R. Lenz. Göttingen 1993, ISBN 3-525-20569-4. Diskontinuitäten im Erwerbsleben. Vergleichende Untersuchungen zu Arbeit und Erwerbslosigkeit in der Literatur der Weimarer Republik. Tübingen 2004, ISBN 3-484-35103-9. mit Armin Burkhardt (Hg.): Der Erste Weltkrieg. Interdisziplinäre Annäherungen. Hannover 2018, ISBN 3-86525-630-9. Hg.: Bücher für die Front. Feldpostreihen des Zweiten Weltkriegs. Ausstellungskatalog. Hannover 2019, ISBN 3-86525-731-3.

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ger.ovgu.de

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