Die Creative Artists Agency LLC kurz CAA ist eine amerikanische Talent- und Sportagentur mit Sitz in Los Angeles, Kalifornien. Sie gilt als dominantes und einflussreiches Unternehmen im Talentagenturgeschäft. In: caa.com Abgerufen am 5. März 2021 (englisch) Im März 2021 beschäftigte CAA circa 2300 Mitarbeiter.
Geschichte Die CAA wurde im Jahr 1975 von fünf ehemaligen Vertretern der William Morris Agency gegründet. In: wsj.com Abgerufen am 5. März 2021 (englisch) Die zuvor bei William Morris gefeuerten Vertreter Michael S. Rosenfeld, Michael Ovitz, Ron Meyer, William Haber und Rowland Perkins beschlossen bei einem gemeinsamen Abendessen eine eigene Talentagentur zu gründen. In: latimes.com Abgerufen am 5. März 2021 (englisch) Sie nahmen mehrere Kredite auf und mieteten ein kleines Büro in Century City. Innerhalb einer Woche verkauften sie eine Spielshow namens Rhyme and Reason, die Rich Little Show und The Jackson 5ive. CAA nutzte seine Kunden, um Schauspieler für die Agentur zu gewinnen. Ovitz und CAA waren die ersten, die Filme wie TV-Shows verpackten.
Mitte der 1990er Jahre hatte CAA circa 550 Mitarbeiter, etwa 1400 der besten Talente Hollywoods, und erzielte einen Umsatz von 150 Millionen US-Dollar.
1995 wurde Ron Meyer zum Leiter von MCA ernannt und Ovitz ging zu Disney. Nachdem Ovitz und Meyer das Unternehmen verlassen hatten, übernahm Talentagent Jay Moloney das Unternehmen, kämpfte jedoch mit einer Drogenabhängigkeit und verließ die Agentur bald darauf. In: nymag.com Abgerufen am 5. März 2021 (englisch)
CAA eröffnete im Jahr 2003 ein Büro in New York City, um Theaterkunden zu verwalten und begann 2006 in die Sportbranche zu expandieren. In: nytimes.com Abgerufen am 5. März 2021 (englisch) In diesen Jahren verdoppelte CAA seine Mitarbeiterzahl von 750 auf 1500.
Niederlassungen CAA hat Niederlassungen in Los Angeles, New York, Nashville, London, Peking, Atlanta, Miami, Chicago, Memphis, Dallas, Stockholm, München und der Schweiz.
Persönlichkeiten Bekannte Klienten der CAA sind unter anderem: Mick Jagger,Marc Spitz: Jagger. Rebel, Rock Star, Ramble, Rogue. 2011 (Gewidmet Brendan Mullen); deutsch: Mick Jagger. Rebell und Rockstar. Aus dem Amerikanischen von Sonja Kerkhoffs. Edel Germany, Hamburg 2012, ISBN 978-3-8419-0122-4, S. 277. Tom Hanks, Steven Spielberg, Zendaya, Ava DuVernay, Ryan Murphy, Reese Witherspoon und der aus Dresden stammende DJ und Produzent Purple Disco Machine. In: nytimes.com Abgerufen am 22. April 2022 (englisch) Profil von Purple Disco Machine auf der Internetseite von CAA
Einzelnachweise
Kategorie:Unternehmensgründung 1975 Kategorie:Unternehmen (Los Angeles) Kategorie:Dienstleistungsunternehmen (Vereinigte Staaten)