Christoph Friedrich KauslerIn die Allgemeine Deutsche Biographie wurde er unter dem Namen Kausler, Christian Friedrich aufgenommen. (* 8. Mai 1760 in Tübingen; † 5. Februar 1825 in Stuttgart) war ein deutscher Mathematiker und Lehrer.

Leben Kausler besuchte die Hohe Karlsschule in Stuttgart und war an dieser Schule 1794 als Lehrer tätig. Er unterrichtete in den Fächern französische Sprache und Mathematik sowie in den Naturwissenschaften. Später war er Privatlehrer. Bekannt wurde er durch seine Veröffentlichungen zur Arithmetik und Algebra. Mehrere seiner Veröffentlichungen erschienen in Sankt Petersburg in der Zeitschrift der Kaiserlichen Akademie Novo Acta Academiae Scientiarum Imperialis Petropolitanae, wodurch er in Russland bekannt wurde. 1797 wurde er zum korrespondierenden Mitglied der Russischen Akademie der Wissenschaften in Sankt Petersburg gewählt. Ab 1798 war er Ehrenmitglied der Akademie. 1797 wurde er zum korrespondierenden Mitglied der Gesellschaft der Wissenschaften zu Göttingen gewählt.

Nach Ende seiner Tätigkeit als Lehrer wechselte er in den Verwaltungsdienst und war zuletzt Oberamtmann in Ochsenburg.

Franz Georg Friedrich von Kausler (1794–1848), württembergischer Offizier und Militärschriftsteller, war sein Sohn.

Schriften (Auswahl)

Literatur

Weblinks

Kausler, Christoph Friedrich bei math.ru (russisch)

Anmerkungen und Einzelnachweise

Kategorie:Mathematiker (18. Jahrhundert) Kategorie:Ehrenmitglied der Russischen Akademie der Wissenschaften Kategorie:Mitglied der Niedersächsischen Akademie der Wissenschaften zu Göttingen Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1760 Kategorie:Gestorben 1825 Kategorie:Mann Kategorie:Hochschullehrer (Hohe Karlsschule)