Alfred Evert (* 18. August 1880 in Altona; † um 1933) war Stadtsyndikus in Altona und Senator in Danzig.

Leben Der Vater A. J. W. C. Evert war Obertelegraphenassistent in Altona.Adressbücher Altona; Matrikelportal Rostock Alfred Evert studierte Jura in Leipzig und 1900 in Rostock. 1904 promovierte er dort.Der Anspruch mehrerer Deponenten (Hinterleger) und die Verpflichtung mehrerer Depositare (Verwahrer) nach gemeinem Recht und nach dem Bürgerlichen Gesetzbuche. J. Kröger, Blankenese 1904, Inaugural-Dissertation Danach wurde er Stadtsyndikus in seiner Heimatstadt Altona.

Von 1910 bis 1921 war Evert Stadtrat in Danzig.Neues Adressbuch für Danzig und Vororte, 1911, S. XXVIII, zum 15. November 1910; siehe auch Danziger Tageszeitungen vom 16. November 1910, möglicherweise mit weiteren biographischen Angaben Seit 1917 war er auch Vorstandsmitglied der Weichselschiffahrtsgesellschaft.Die Presse (ehemalige Thorner Presse) vom 1. August 1917, siehe auch Danziger Zeitungen, über die Gründung der Weichsel-Schiffahrtsgesellschaft Von 1929 bis 1930 war er Senator für Justiz und Post der Freien Stadt Danzig für die Deutschliberale Partei.Danziger Zeitung vom 19. Dezember 1928, S. 1, über die Wahl, die Sozialdemokraten standen ihm skeptisch gegenüber

Bis 1933 lebte Alfred Evert in Danzig-Langfuhr im Jäschkentaler Weg 26. In diesem Jahr starb er wahrscheinlich.Danziger Einwohnerbuch, 1933 letzter Eintrag, 1935 erstmals Helene Evert, Witwe, Jäschkentaler Weg 40

Literatur

Fritz Wertheimer: Von deutschen Parteien und Parteiführern im Ausland. 2. Auflage. Zentral-Verlag, Berlin 1930, S. 318f.

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Einzelnachweise

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