mini|alt=Zwei Kampfschwimmer kommen mit der Waffe im Anschlag kampfbereit aus dem Wasser.|Niederländische Kampfschwimmer tauchen kampfbereit mit ihren HK416 aus dem Wasser auf. Die „Over the beach“-Fähigkeit (deutsch: „über den Strand“) ist ein Konstruktionsmerkmal bei Schusswaffen, das es ermöglicht, diese abzufeuern, obwohl sie sich kurz zuvor im Wasser befunden haben. mini|Befindet sich Wasser im Lauf einer M4, besteht die Gefahr, dass sie bei der Schussauslösung zerstört wird. Siehe dazu: Zuverlässigkeit des M16 Gewöhnliche Schusswaffen sollten nicht abgeschossen werden, wenn Wasser in diese eingedrungen ist. Im günstigsten Fall kommt es zu Ladehemmungen, weil das Wasser die Bewegung der Verschlussteile hemmt. Es kann aber auch zu Schäden an der Waffe kommen, bis hin zum Zerreißen, das den Schützen gefährdet. Schusswaffen mit einer „Over the beach“-Fähigkeit sind hingegen so ausgelegt, dass das Wasser über Bohrungen schnell abläuft, sobald diese aus dem Wasser gehalten werden.
Die „Over the beach“-Fähigkeit wurde Anfang der 2000er-Jahre von Heckler & Koch für die United States Navy SEALs entwickelt. Bekannt geworden ist diese Eigenschaft im Patentstreit zwischen Heckler & Koch und C. G. Haenel bei der Ausschreibung der Bundeswehr zur Nachfolge des HK G36.
Weblinks Over the beach-Test einer M4 und eines HK416, durchgeführt von Heckler & Koch Over the beach-Test eines G36, durchgeführt von Heckler & Koch Over the beach-Test einer Bushmaster ACR Over the beach-Test einer Robinson Armament XCR Over the beach-Test einer Steyr AUG A3 SF Over the beach-Test einer Glock 19
Einzelnachweise
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