Dschabal Ghawil (, ) ist ein Gebirgszug im Gouvernement Buraimi im Nordwesten des Oman. Ein gleichnamiges Dorf liegt nordwestlich von Abud.
Geographie Der Gebirgszug erstreckt sich in ost-westlicher Richtung und bildet zusammen mit dem Dschabal Suweini (Jabal as Sumaynī جبل السّميني, ca. ) im Nordwesten eine geologische Formation. Im Süden verläuft das Wadi Sharm, im Norden bildet der Dschabal al Hindija (Jabal al Hindīyah , ca. ) die Grenze zu den Vereinigten Arabischen Emiraten. Im Westen schließt sich das Wüstengebiet von al-Ain im Emirat Abu Dhabi an (Al Khabb).Jabal Ghawīl. GeoNames.org; abgerufen am 12. Juni 2022.
Die wichtigsten Landmarken, Gipfel und Ausläufer sind: Qurūn ‘Aythāt (584 m, ), Sayḩ al Manzafah (Ebene, 520 m, ), Dschabal al Buwayḑāh (618 m, ), Sayḩ Khuwayrī (Ebene, 574 m, ), Sayḩ ar Rumrāmah (Ebene, 454 m, ), Dschabal ar Rumrāmah (564 m, ), Dschabal Uweina (727 m), Dschabal Ruwaydat (587 m), Dschabal al ‘Uwaynah (563 m, ). Bei Aneeq () am Nordwestende des Gebirgszuges gibt es sehenswerte Sanddünen.
Von Mahda im Süden verlaufen zwei Straßen auf der Westseite beziehungsweise der Ostseite des Gebirgszuges nach Norden, die sich bei Al Ghalāyil (الغلايل) im Norden wieder vereinigen und weiter zur Nationalstraße 5 im Norden verläuft, welche Sayh Mudayrah (Adschman, VAE) im Osten mit Sayḩ al Madām ( VAE) im Westen verbindet (E44).
Geologie Geologisch besteht Dschabal Ghawil, wie auch Dschabal Suweini aus Kalkstein-Ablagerungen der Trias.Alan E. M. Nairn, Luc-Emmanuel Ricou, Bruno Vrielynck, Jean Dercourt: The Ocean Basins and Margins: The Tethys Ocean. Plenum Press, ISBN 978-0-306-45156-0; Google Books Diese Schichten liegen auf einer „dicken Abfolge von Kissenlava, welche teilweise von Kieselgestein durchsetzt ist.“„underlain by a thick sequence of pillow lavas, which are partly imbricated with cherts.“ K. W. Glennie: Geology of the Oman Mountains. 1974; Google Books Es gibt drei Lagergänge (sills), welche in die basaltischen Lavas und Tuffsteinschichten eingedrungen sind. Sie stammen aus der späten Trias ihre Lagergänge konnten mit Kalium-Argon-Datierung anhand von isolierten Biotiten auf 93-4 ±4Ma datiert werden.Mineralogical Society (Great Britain): Mineralogical magazine, 1984; Google Books
Einzelnachweise
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