Klaus Schichan (* 27. Juni 1940 in Berlin; † November 2024 in Bad Segeberg) war ein deutscher Schauspieler und Stuntman.
Leben und Wirken Seine erste Rolle in einem Film hatte Schichan 1966 als Hauptdarsteller in Jimmy Orpheus, dem ersten Fernsehfilm des Regisseurs Roland Klick. An der Seite von Ortrud Beginnen spielte er einen Hafenarbeiter, der durch das nächtliche St. Pauli streift. Es folgten mehrere kleine Rollen und Stuntarbeiten in Filmen und Serien unter Regisseuren wie Jürgen Roland, Frank Wisbar und Hark Bohm.
Von 1968 bis 1996 war Schichan in verschiedenen Rollen an Aufführungen auf der Freilichtbühne der Karl-May-Festspiele in Bad Segeberg beteiligt. In der Ära von Regisseur und Intendant Klaus-Hagen Latwesen in den 1980er Jahren zählte Schichan zum Stamm-Ensemble, häufig spielte er die Rollen von Indianerhäuptlingen, darunter 1986 die Titelrolle als „Halbblut“ Ik Senanda.
Schichan lebte in Bad Segeberg und befand sich im Ruhestand. Er starb im November 2024 nach langen gesundheitlichen Beschwerden. Klaus Schichan war verheiratet und hatte einen Sohn.
Festspiele (Auswahl) 1968: In den Schluchten des Balkan als Aladschy Bybar 1975: in Old Surehand als Weiße Feder 1981: in Der Schatz im Silbersee als Rollender Donner 1982: in Winnetou - Der rote Gentleman als Pida 1983: in Old Surehand als Vupa-Umugi 1984: in Unter Geiern - Die Felsengeier als Martin Baumann 1985: in Der Ölprinz als Mokaschi 1986: in Halbblut als Ik Senanda 1996: in Winnetou und der Scout als Weißer Biber
Filmografie (Auswahl)
1966: Jimmy Orpheus (Hauptrolle) 1966: S.O.S. – Morro Castle 1971: Der Millionenraub (US-amerikanische Kriminalkomödie) 1971–1973: Graf Luckner (Fernsehserie) 1978: Unendlich tief unten (Fernsehfilm) 1979: Tatort: Freund Gregor 1980: Tatort: Streifschuß 1998: Stan Becker (Fernsehserie)
Weblinks
Übersicht über seine Rollen im Karl-May-Wiki
Einzelnachweise
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