Natasa Stork (; * 22. Januar 1984 in Budapest) ist eine ungarische Theater- und Filmschauspielerin.

Leben Natasa Stork wurde 1984 in Budapest geboren.Varga Ferenc: Vászonra vele: Stork Natasa. In: origo.hu, 15. März 2009. (Ungarisch) Ihr Vater arbeitet als Setdesigner in Filmproduktionen. Sie studierte Schauspiel an der Universität der Theater- und Filmkunst Budapest. Nach ihrem Schauspielstudium war sie zwei Spielzeiten lang festes Ensemblemitglied am Nationaltheater Budapest. Dort arbeitete sie in klassischen Theaterstücken mit renommierten ungarischen Regisseuren. Im Jahr 2010 verbrachte sie dank eines EU-Stipendiums ein Jahr in Amsterdam und studierte zeitgenössischen Tanz. Seit 2011 ist Natasa Stork freischaffende Schauspielerin. Sie spielt in den Produktionen von bedeutenden Regisseuren und Kollektiven der ungarischen freien Szenen. In: luzernertheater.ch. Abgerufen am 27. Februar 2021.

Mit dem ungarischen Film- und Theaterregisseur Kornél Mundruczó arbeitete sie auch für Das Frankenstein Projekt (2010) und Underdog (2014) zusammen und war auch in dessen Film Jupiter’s Moon in einer kleineren Rolle zu sehen.Orbán Violetta: A magyar színésznő légies ruhában tündökölt a velencei filmfesztiválon - Stork Natasa meseszép volt. In: femina.hu, 8. September 2020. (Ungarisch) In Márta sucht János von Lili Horvát erhielt sie ihre erste Hauptrolle in einem Film und spielt Márta, eine 40-jährige Neurochirurgin, die sich verliebt und ihre glänzende Karriere in den USA hinter sich lässt, um mit dem Mann ein neues Leben zu beginnen. Die Liebe ihres Lebens behauptet jedoch, dass sie sich noch nie zuvor getroffen haben. Horváth hatte ebenfalls in Underdog gespielt. Viktor Bodó, der im Film das Objekt ihrer Begierde spielt, war während des Schauspielstudiums noch einer ihrer Lehrer.

Stork spielte in ihrer Karriere, in der sie in der Schweiz, in Kroatien, Frankreich und in Deutschland auf der Bühne stand, immer wieder Rollen, in denen sie die jeweilige Landessprache sprechen musste, allerdings beherrschte sie diese Sprachen nach eigenen Aussagen nicht.

Im Rahmen der Berlinale 2021 wurde Stork als European Shooting Star ausgezeichnet.EFP presents the 2021 European Shooting Stars. In: cineuropa.org, 12. Januar 2021.

Filmografie (Auswahl) 2009–2010: Hajónapló (Fernsehserie, 2 Folgen) 2010: Tender Son – Das Frankenstein Projekt (Szelíd teremtés – A Frankenstein-terv) 2013: Isteni müszak 2014: Underdog 2017: Jupiter’s Moon (Jupiter holdja) 2020: Márta sucht János (Felkészülés meghatározatlan ideig tartó együttlétre) 2022: Veszélyes lehet a fagyi 2023: 27 (Kurzfilm) 2025: Pipas

Auszeichnungen Les Arcs Film Festival 2020: Auszeichnung für die Beste schauspielerische Leistung (Márta sucht János)Fabien Lemercier: Close to 100 European films are set to grace the Les Arcs showcase. In: cineuropa.org, 19. November 2020.Compétition Officielle. In: lesarcs-filmfest.com. Abgerufen am 19. November 2020. (Französisch)Fabien Lemercier: Quo Vadis, Aida? triumphs at the Les Arcs Film Festival. In: cineuropa.org, 18. Dezember 2020.

Semana Internacional de Cine de Valladolid 2020: Auszeichnung als Beste Darstellerin (Márta sucht János) In: seminci.es. Abgerufen am 2. November 2020.Palmarés completo de la 65ª Seminci. In: lavanguardia.com, 31. Oktober 2020. (Spanisch)

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Einzelnachweise

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