mini|Auferstehungskirche in Mainz mini|Ketteler-Kolleg in Mainz Hans-Joachim Lenz (* 23. Juli 1926 in Mainz; † 22. Februar 2022) war ein deutscher Architekt.

Leben Nach Militärdienst und Kriegsende studierte Lenz bis 1951 Architektur an der Technischen Hochschule Darmstadt.Vita. Homepage des Architekten, hans-joachim-lenz.de; abgerufen am 21. Februar 2021. 1952 gründete er in Mainz ein eigenes Büro mit einem Studienkollegen (Heinz Laubach, bis 1956), das er in wechselnden Partnerschaften und mit verschiedenen Filialen bis 1990 weiterführte. Sein Werk reicht vom Kirchen- und Bildungsbau über Aufträge aus Industrie und Forschung bis hin zu touristischen Projekten. Nach einem anfänglichen Schwerpunkt im Raum Mainz weitete sich sein RadiusWerkverzeichnis des Architekten. hans-joachim-lenz.de; abgerufen am 22. Februar 2021. ab 1962 bis nach Südeuropa und Südamerika sowie in den Nahen Osten.

Lenz übernahm Lehraufträge in Kaiserslautern, Frankfurt am Main, Würzburg, Hagen und Karlsruhe. 1979 promovierte er an der Universität Kaiserslautern. Ab den späten 1980er Jahren widmete er sich in Vorträgen, später in Publikationen,Hans-Joachim Lenz: Halme im Wind. Gedanken, Gebete, Geschichten. Norderstedt 2012. mit einem Verein und durch eine nach ihm benannte Stiftunglenz-stiftung-mainz.de Homepage der nach ihm benannten Stiftung; abgerufen am 22. Februar 2021. vorwiegend geistigen und geistlichen Themen.

Bauten (Auswahl) Die Bauten und Projekte wurden jeweils in wechselnden Büropartnerschaften umgesetzt: 1954: katholische Kirche St. Nikolaus in Mainz-Mombach (mit Heinz Laubach)Baubeschreibung. kath-kirche-mombach.de, Homepage der Kirchengemeinde; abgerufen am 21. Februar 2021. 1957: Sozialgebäude der Linde’s Eismaschinen AG in Mainz-Kostheim (gemeinsam mit Mitarbeiter Eugen Müller)Sozialgebäude der Firma Linde’s Eismaschinen AG in Mainz. Architekt: Hans-Joachim Lenz, Ingenieur, Mainz. Mitarbeiter: Eugen Müller. In: Das Werk, 50. Jahrgang 1963, Heft 5, S. 173. (Digitalisat)Alexander Koch (Hrsg.): Restaurants, Cafés, Bars. Stuttgart 1959, S. 303–304. 1961: Rechts- und Wirtschaftswissenschaftliches Institut (Haus Recht und Wirtschaft I) der Universität MainzÜbersicht über Geschichte der Bauten der Universität Mainz. (PDF; 17 MB) uni-mainz.de; abgerufen am 22. Februar 2021. 1961: Hotel Europa in RecklinghausenZwei Generationen im Gespräch. Von Anfang an dem Projekt verpflichtet. (PDF; 4,4 MB) feuring.com, S. 6–13; abgerufen am 22. Februar 2021. 1960–1962: Auferstehungskirche in Mainz 1965: IBM-Werk in MainzOliver Koch: IT-Unternehmen. IBM gibt Standort Mainz auf. FAZ.net, 22. Oktober 2014; abgerufen am 22. Februar 2021. 1962–1964: Ketteler-Kolleg in Mainz ab 1962: Umfangreiche Beteiligung am Wiederaufbau von Agadir (u. a. Hauptmoschee, Talbordjt-Viertel, neues Sportzentrum, Hotelbau, Verwaltungsbauten, Dienstleistungszentrum, Wohnungen und Geschäfte, Wiederaufbauplanung der Touristen- und Strandzone mit Casinos, Cafés und Hotels mit insg. 3.000 Betten); städtebauliche Studien für 13 marokkanische OrtschaftenLenz Architekten und Ingenieure (Hrsg.): Unternehmensbroschüre 1962. Wiesbaden, S. 28–30.

Literatur Hugo Schnell: Der Kirchenbau des 20. Jahrhunderts. Dokumentation, Darstellung, Deutung. München u. a. 1973, S. 60, S. 208, S. 238.

Weblinks

Homepage des Architekten Hans-Joachim Lenz Eintrag zu Hans-Joachim Lenz in der Architekturdatenbank der Technischen Universität Dortmund

Einzelnachweise

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