Johann Markgraf von Brandenburg (* in Cölln; † auf der Steinburg) war ein brandenburgisch-kaiserlicher Obrist.

Leben Johann war ein Sohn des brandenburgischen Kurfürsten Johann Georg (1525–1598) und dessen dritter Ehefrau Elisabeth von Anhalt (1563–1607).Johann Georg Markgraf von Brandenburg auf Foundation for Medieval Genealogy, abgerufen am 20. Februar 2021 (englisch).

Den Wechsel Johann Sigismunds zum reformierten Bekenntnis vollzog er nicht mit, blieb stattdessen lutherisch. Er machte 1612/1613 seine Kavalierstour in Frankreich und Italien. Er lebte entsprechend dem Geraer Hausvertrag an den Hohenzollernhöfen in Ansbach und Bayreuth. 1624 wurde er als Markgraf Johann von Brandenburg mit dem Namen „Der Abwendende“ in die Fruchtbringende Gesellschaft aufgenommen.095 Markgraf Johann von Brandenburg (Der Abwendende) in der Mitgliederdatenbank der Fruchtbringenden Gesellschaft; abgerufen am 20. Februar 2021. Als Obrist zog er gemeinsam mit zwei Brüdern mit den Kaiserlichen in den niedersächsisch-dänischen Krieg. Er machte unter Wallenstein am 11. September 1627 die Besetzung der Steinburg in Holstein mit und starb wenige Tage später ebenda.

Er wurde am 1. Februar 1628 in der Petrikirche in Kulmbach beigesetzt.

Vorfahren

Einzelnachweise

Kategorie:Prinz (Brandenburg) Kategorie:Militärperson im Dreißigjährigen Krieg (HRR) Kategorie:Oberst (HRR) Kategorie:Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft Johann Kategorie:Geboren 1597 Kategorie:Gestorben 1627 Kategorie:Mann