Ferdinand Francis Leimkuhler (* 31. Dezember 1928 in Baltimore; † 17. Mai 2025 in Berkeley) war ein US-amerikanischer Wissenschaftler, der auf dem Gebiet der Informations- und Bibliothekswissenschaft und der Operations Research gearbeitet hat.

Leben Leimkuhler studierte bis 1952 Ingenieurwissenschaften an der Johns Hopkins University, arbeitete anschließend in der Industrie und kehrte dann in den Universitätsbetrieb zurück. Ab 1961 war er an der Purdue University in West Lafayette tätig. 1962 erlangte mit einer Arbeit zur Operations Research An Operations Research Study of the Potential Accident Experience and Total Cost of Truck Shipments of Highly Radioactice Materials den akademischen Grad Doctor of Engineering. Ab 1969 war er Leiter der School of Industrial Engineering der Purdue University. Sein Forschungsinteresse galt speziell der Verknüpfung der Operations Research mit der Informations- und Bibliothekswissenschaft, wobei er auch mit Philip M. Morse zusammenarbeitete. Seine am meisten beachteten wissenschaftlichen Veröffentlichungen sind die Untersuchungen zu bibliometrischen Verteilungen: Bradfords Gesetz, Lotkas Gesetz und Zipfsches Gesetz. Nach seiner Emeritierung publizierte er 2009 ein Buch zur Geschichte der Wirtschaftsingenieure an der Purdue University.

Schriften (Auswahl)

Weblinks Eintrag bei der Purdue University, School of Industrial Engineering Ferdinand Francis Leimkuhler bei prabook.com Auswahlbibliografie bei dblp.org

Einzelnachweise

Kategorie:Informationswissenschaftler Kategorie:Hochschullehrer (West Lafayette, Indiana) Kategorie:US-Amerikaner Kategorie:Geboren 1928 Kategorie:Gestorben 2025 Kategorie:Mann