Michael Griem, eigentlich Michael Grim (* 1946 in Allentsteig) ist ein österreichischer Schauspieler.
Leben Griem besuchte nach dem Gymnasium eine Textilfachschule, die er als Textil-Ingenieur abschloss. Anschließend studierte er an der Schauspielschule Krauss in Wien. 1968 erhielt er sein erstes Engagement in Wien, stand aber bereits 1964 in dem Film Das hab ich von Papa gelernt erstmals vor der Kamera.
1969 gastierte er mit dem Musical Hair als Claude/Woof in Berlin, Stuttgart und Zürich. 1971/72 und 1974/75 spielte er in Basel am Schweizerischen Tourneetheater, 1973 an der Komödie Hamburg, dann an den Städtischen Bühnen Augsburg und bei den Kreuzgangspielen Feuchtwangen (1977), am Münchner Theater für Kinder (1979/80), am Theater Baden-Baden (1981 bis 1983), am Grenzlandtheater Aachen (1983/84), am Theater der Stadt Koblenz (1983 bis 1986), am Kleinen Theater Bonn-Bad Godesberg und an der Landesbühne Rheinland-Pfalz (1986/87).
Griem verkörperte an diesen Bühnen zahlreiche Rollen, zum Beispiel Billing in Ein Volksfeind und Dr. Kegel in Die Ratten am Tourneetheater Basel, die Titelrolle in Anatol am Theater Baden-Baden, Jupiter in Amphitryon, Eilers in Des Teufels General (Regisseur: Claus Biederstaedt), Dr. Sanderson in Mein Freund Harvey und Cassio in Othello, alle am Theater der Stadt Koblenz. Er wirkte auch in zahlreichen Hörspielen mit.
Filmografie 1964: Das hab ich von Papa gelernt 1967: Liebesnächte in der Taiga 1969: Das Fernsehgericht tagt (Serie) 1975: Tatort: Als gestohlen gemeldet 1977/78: Aktenzeichen XY … ungelöst (Serie) 1979: Vater, mein Vater 1980: Ein bißchen was Schönes 1981: Erklärbare Wunder 1982: Goldene Zeiten – Bittere Zeiten (Serie) 1986: Derrick (Serie) 1992: Gute Zeiten, schlechte Zeiten (Serie) 1993: Großstadtrevier: Das Radrennen 1995: Faust: Tödliche Route 1995: Tränen eines Siegers 1996: Tatort: Tod auf Neuwerk 1998: Großstadtrevier: Faule Eier 2000: Ich kaufe mir einen Mann 2000: Am Ende siegt die Liebe 2000: Großstadtrevier: Tote leben länger 2000: Die blauen und die grauen Tage 2000: St. Angela: Liebe macht blind 2000: Der Briefbomber 2005: Bella Block: Die Frau des Teppichlegers 2005: Die Rettungsflieger: Trennung 2007: Küstenwache: Hai-Alarm
Literatur Hermann J. Huber: Langen Müller’s Schauspielerlexikon der Gegenwart. Deutschland. Österreich. Schweiz. Albert Langen • Georg Müller Verlag GmbH, München • Wien 1986, ISBN 3-7844-2058-3, S. 322.
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