Die Gmina Wińsko [] ist eine Landgemeinde im Powiat Wołowski der Woiwodschaft Niederschlesien in Polen. Ihr Sitz ist das gleichnamige Dorf (deutsch Winzig) mit etwa 1600 Einwohnern.
Geographie mini|Karte der Gemeinde Die Gemeinde liegt im Norden der Woiwodschaft Niederschlesien. Nachbargemeinden sind Jemielno sowie Wąsosz im Norden, Żmigród im Osten, Prusice im Südosten, Wołów im Süden, Ścinawa im Südwesten und Rudna im Nordwesten. Die Kreisstadt Wołów (Wohlau) liegt sechs Kilometer südlich, Breslau etwa 50 Kilometer südöstlich.
Die Westgrenze der Gemeinde wird durch die Oder gebildet.
Geschichte Die Landgemeinde wurde 1973 aus Gromadas wieder gebildet. Die Woiwodschaft Breslau wurde 1975 im Zuschnitt verkleinert, der Powiat aufgelöst. Zum 1. Januar 1999 kam die Gemeinde zur Woiwodschaft Niederschlesien und zum wieder errichteten Powiat Wołowski.
Partnerschaft Eine Gemeindepartnerschaft besteht seit 2008 mit Hollenstedt in Niedersachsen.
Gliederung Die Landgemeinde Wińsko besteht aus Dörfern mit 42 Schulzenämternwinsko.pl: Sołectwa. (polnisch, abgerufen am 13. Februar 2021) (deutsche Namen, amtlich bis 1945):
Aleksandrowice Baszyn (Beschine, 1937–1945: Hartfelde) Białawy Małe (Klein Baulwie, 1937–1945: Röhrsborn) Białawy Wielkie (Groß Baulwie, 1937–1945: Ulmenau) Boraszyce Małe Boraszyce Wielkie Brzózka (Dittersbach) Budków (Bautke, 1937–1945: Eichdamm) Buszkowice Małe (Klein Bauschwitz) Chwałkowice Dąbie Domanice Głębowice (Glumbowitz, 1937–1945: Alteichenau) Grzeszyn Gryżyce (Krischütz) Iwno (Ibsdorf) Jakubikowice Kleszczowice Kozowo (Kaschwen, 1937–1945: Brunnwiese) Konary (Kunern) Krzelów (Krehlau) Łazy (Lahse) Małowice (Kunzendorf) Moczydlnica Klasztorna (Mönchmotschelnitz) Morzyna (Mersine, 1937–1945: Maibach N.S.) Orzeszków Piskorzyna (Piskorsine, 1937–1945: Kirchlinden) Przyborów (Waldheim) Rajczyn (Rayschen) Rogów Wołowski Rudawa (Seifrodau) Słup Smogorzówek Smogorzów Wielki (Groß Schmograu) Stryjno Staszowice Turzany (Exau) Węglewo Węgrzce (Wangern) Wińsko. Polna (Winzig) Wrzeszów Wyszęcice (Wischütz) Anmerkung: Buszkowice (Hochbauschwitz) liegt jenseits der Oder.
Baudenkmal Schloss Glumbowitz (Pałac w Głębowicach) galt als eines der bedeutendsten Schlösser des Hochklassizismus. Das Schloss steht seit 1980, der Park seit 1984 unter Denkmalschutz. Das Bauwerk ist seit seiner Privatisierung dem Verfall preisgegeben.Einträge A/2611/457/W vom 29. Oktober 1980 und A/2620/535/W vom 31. Januar 1984 in das nationale Denkmalverzeichnis der Woiwodschaft.
Verkehr Wichtigste Verkehrsachse ist die Landesstraße DK36 von Rawicz (Rawitsch) nach Prochowice (Parchwitz). Die Woiwodschaftsstraße DW334 kreuzt bei Krzelów (Krehlau). Im Hauptort der Gemeinde zweigt die DW338 in die Kreisstadt Wołów (Wohlau) ab.
An der Bahnstrecke Breslau–Stettin besteht der Bahnhof Małowice Wołowskie in Małowice (Kunzendorf).
Der nächste internationale Flughafen ist Breslau.
Persönlichkeiten Franz Carl Achard (1753–1821), Naturwissenschaftler; starb an seiner Wirkungsstätte Kunern Alexander Meurer (1862–1948), Vizeadmiral der Kaiserlichen Marine und Marinehistoriker; geboren in Krehlau Walter Schroth (1882–1944), Offizier und General; geboren in Glumbowitz Hermann Blache (1900–1985), SS-Oberscharführer und Kriegsverbrecher; geboren in Exau.
Weblinks
Webpräsenz der Gemeinde (polnisch)
Fußnoten