Erich Wiesner (* 1939 in Werneck) ist ein deutscher Bildhauer und Künstler, der vor allem durch seine Farbgestaltung öffentlicher Bauwerke von Steidle bekannt wurde. Er bezeichnet sich selbst ironisch als „Färber“. mini|Alfred-Wegener-Institut, Bremerhaven

Werdegang mini|IBZ Berlin Rankgerüst zum Hof Wiesner erlangte ein Diplom an der Meisterschule für Graphik und Buchgewerbe in Berlin und studierte Bildhauerei an der Hochschule der Künste Berlin.Deutsche Bauzeitung: Fachzeitschrift für Architektur und Bautechnik. Band 129, 1995, S. 203. Seit 1968 wirkt er als freischaffender Künstler und kooperierte dabei mit verschiedenen Architekten. Insbesondere arbeitete er über 20 Jahre mit dem Münchner Architekten Otto Steidle zusammen.

Wiesner lebt und arbeitet in Berlin.

Werke Skulpturen mini|MiXmAl, Skulpturengarten AVK 1981: MiXmAL im Skulpturengarten AVK, Berlin-Schöneberg 1989: Windspiel – oder Studie über das Selbst im Skulptour Bietigheim-Bissingen, Baden-Württemberg Halbkugel, Bielefeld Caro 7, Schloss Königsbrück

Farbgestaltung mini|KMP Bürogebäude, Hamburg mini|Theresienhöhe, München mini|Kommunikations- und Informationszentrum, Ulm mini|IBZ Berlin Für Steidle + Partner: 1983: IBZ Berlin 1991: Universität West Ulm mit Landschaftsarchitekt Peter Latz 1985–1993: Wohnbebauung, Wienerberg mit Otto Häuselmayer und Günther Oberhofer 1994: Wohnbebauung, Mainz-Lerchenberg 1993–1995: Hauptverwaltung der De-Te-Mobil, Bonn mit Peter Latz 1997: Wohnanlage der Wacker Pensionskasse, München 2000: Kommunikations- und Informationszentrum, Ulm 2000: Technische Hochschule Wildau 2002: KPMG Firmengebäude Michaelis-Quartier, Hamburg 2002: KPMG Firmengebäude Theresienhöhe, München 2002: Wohngebäude Theresienhöhe, München 2004: Erweiterungsbau für das Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung, Bremerhaven 2005: Wohngebäude, Frankfurt Westhafen

Für Behnisch + Partner: mini|Mildred-Scheel-Haus, Dresden

1993: Kaufmännische Schule mit Sporthalle, Öhringen 2002: Mildred-Scheel-Haus, Dresden mit Lichtplaner Walter Bamberger

Weitere Farbgestaltung: 1999: Wohnanlage Reichenau-Innsbruck (Architekten: Architekturwerkstatt Steidle / Jungbauer) 2006: Solarsiedlung am Schlierberg (Architekt: Rolf Disch) 2006: Olympisches Dorf Turin (Architekten: Steidle Architekten) 2008: Wohnanlage Hans-Fischer-Straße, Theresienhöhe (Architekten: Steidle Architekten) 2012: Würmtal Realschule, Gauting (Lamott.Lamott Architekten)

Zitat „Ich habe jetzt ca. 90 grün ausprobiert, mit Grün kenn ich mich jetzt aus.“

Aussage von Erich Wiesner im Gespräch mit Otto Steidle im Bezug auf das Farbkonzept der Erweiterung der Universität Ulm.

Auszeichnungen und Preise 1972: Will-Grohmann-Preis

Weblinks

Literatur Axel Menges (Hrsg.): Universität Ulm. Steidle + Partner. Stuttgart 1995. Axel Menges (Hrsg.): Wacker-Haus, München. Steidle + Partner. Stuttgart 1998. Axel Menges (Hrsg.): Das KPMG – Gebäude, München. Steidle + Partner. Stuttgart 2002. Axel Menges (Hrsg.): Das Michaelis-Quartier. Steidle + Partner. Hamburg 2002. Axel Menges (Hrsg.): Am Bavariapark, München. Steidle + Partner, Hilmer & Sattler und Albrecht, Ortner und Ortner. München 2004.

Einzelnachweise

Kategorie:Bildhauer (Berlin) Kategorie:Bildender Künstler (Berlin) Kategorie:Designer Kategorie:Färber Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1939 Kategorie:Mann