Die Liste der Oberalten-Präsides enthält die Präsides und Vizepräsides des Hamburger Oberalten-Kollegiums.

Die Ämter im Kollegium wurden in der Regel jährlich neu verteilt. Die Vergabe erfolgte gewöhnlich in der letzten Sitzung des Kalenderjahres für das nächste Jahr. Der eigentliche Ämterwechsel fand dann meistens in einem Gottesdienst am letzten Sonntag im Januar des neuen Jahres statt.Herwarth von Schade, S. 414 Vor der Verfassungsreform 1859/60 wurde auch das Amt des Präses gewöhnlich nur für ein Kalenderjahr übernommen. Die Wiederwahl in einem späteren Jahr war jedoch möglich, wie einige Beispiele zeigen. Aber schon um 1850 gab es länger amtierende Präsides: Jakob Hinrich Gläser hat zwischen 1845 und 1854 (mit Unterbrechung) rund sieben Jahre lang amtiert, sein Nachfolger Johann Siemers mehr als elf Jahre.

Später wurde für das Amt des Präses und des Vizepräses die Wiederwahl nicht nur möglich, sondern bisweilen sogar auf Lebenszeit üblich.

Bis 1870 galt, dass der Präses erforderlichenfalls von seinem Vorgänger vertreten wurde.Herwarth von Schade, S. 414 So war es bis dahin nicht notwendig, einen Vizepräses zu wählen.

Die Amtsbezeichnung der Präsides hat seit Ende des 19. Jahrhunderts mehrfach gewechselt. Von 1880 an und etwa bis 1908 wurden dafür die Titulierungen „Vorsitzender“ und „Stellvertreter des Vorsitzenden“ gebraucht. Immer wieder waren in Sitzungsprotokollen auch die Ausdrücke „Präsident“ und „Vizepräsident“ gebräuchlich. Erst nach Stegelmanns Vorsitz († 1930) hat sich die Bezeichnung „Präses“ und „Vizepräses“ endgültig etabliert.Herwarth von Schade, S. 415

Präsides der Oberalten 16. Jahrhundert

17. Jahrhundert

18. Jahrhundert

19. Jahrhundert

20. und 21. Jahrhundert

Vizepräsides bzw. Stellvertreter des Vorsitzenden

Siehe auch Oberaltensekretär

Quellen Vollständiges (Bayerische StaatsBibliothek digital).

Einzelnachweise

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