Paul Albert Dienst (* 7. Juni 1883 in Dresden; † 16. NovemberStadtarchiv Dresden, Sterberegister Standesamt Dresden V, Nr. 3065/1945 (online auf Ancestry.com, kostenpflichtig). 1945 ebenda) war ein deutscher Maler.
Leben Dienst war der Sohn des Ofensetzers Adalbert Dienst aus Pomßen und seiner Frau Pauline Caroline, geb. Bruchmann. Nach dem Volksschulbesuch nahm er eine Lehre als Lithograf und Zeichner auf. Danach besuchte er die Kunstgewerbeschule in Dresden und trat in die Wirtschaftlichen Verbände bildender Künstler Deutschlands (WVbK) ein.Handbuch des Kunstmarktes, Antiqua-Verlags-Gesellschaft, Berlin 1926. Dienst arbeitete danach in Dresden als freischaffender Maler. Er hatte sich vor allem auf das Malen von Landschaftsdarstellungen spezialisiert. Einige seiner Gemälde wurden vom sächsischen Staat und der Stadt Dresden angekauft.
In der Zeit des Nationalsozialismus war Dienst Mitglied der Reichskammer der bildenden Künste. Für diese Zeit ist seine Teilnahme an zwölf großen Gruppenausstellungen sicher belegt.Martin Papenbrock, Gabriele Saure (Hrsg.): Kunst des frühen 20. Jahrhunderts in deutschen Ausstellungen. Teil 1. Ausstellungen deutsche Gegenwartskunst in der NS-Zeit. VDG, Weimar, 2000; S. 411 und passim
Dienst wohnte zuletzt in der Schumannstraße 62.Adressbuch 1943/1944 Er blieb ledig und wurde auf dem Dresdener Johannisfriedhof beigesetzt. Sein Grab ist erhalten.
Literatur Herrmann A. L. Degener: Degeners Wer ist’s? X. Ausgabe, Verlag Herrmann Degener, Berlin 1935, S. 294.
Einzelnachweise
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