Diese Liste enthält Vereinigungen von Apothekern und deren Mitarbeitern.
Geschichte Im Jahr 1629 wurde in Paris eine Vereinigung der dortigen Apotheker gegründet, 1632 gab es in Nürnberg den ersten Zusammenschluss von Apothekenbesitzern in einer deutschen Stadt. Es folgten weitere in Berlin, Erfurt und andere. 1796 wurde dazu erstmals eine Pharmaceutische Gesellschaft in Berlin gebildet, die sich der wissenschaftlichen Ausbildung der Gehilfen verschrieb. Im 19. Jahrhundert entstanden regionale Apothekerverbände, aus denen 1850 der Allgemeine Deutsche Apotheker-Verein hervorging, der als Deutscher Apothekerverband bis in die Gegenwart besteht. Daneben gibt es weitere regionale und andere Vereinigungen, die Interessen von Apothekern vertreten (z. B. Apothekerkammern).
Apothekervereinigungen Deutschland Collegium pharmaceuticum norimbergense, Nürnberg 1632 Berliner Apotheker-Conferenz, um 1723 Apotheker-Vereinigung Erfurt, 1755, seit 1809 Erfurter Apothekerkränzchen Magdeburger Apotheker-Conferenz, 1798 Pharmazeutische Gesellschaft in Bayern, 1815 Hamburger Apothekerverein, 1819 Apothekerverein in Westphalen, 1820, später Apothekerverein im nördlichen Teutschland Pharmazeutische Gesellschaft in Baden, 1820 Pharmazeutische Gesellschaft in Württemberg, Schwäbisch Hall, 1822 Pharmaceutische Gesellschaft Rheinbayerns, 1837, für die Pfalz Apothekerverein im Großherzogtum Hessen, 1839 Süddeutscher Apothekerverein, 1848 Allgemeiner Deutscher Apotheker-Verein, 1850, seit 1872 Deutscher Apothekerverein, seit 1992 Deutscher Apothekerverband
Literatur Uta Motschmann: Handbuch der Berliner Vereine und Gesellschaften 1786–1815. De Gruyter, Berlin/New York 2015. S. 42f.
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