mini|hochkant|Stolpersteine in Woltersdorf Die Liste der Stolpersteine in Woltersdorf enthält die Stolpersteine, welche im Rahmen des gleichnamigen Kunst-Projekts von Gunter Demnig in der brandenburgischen Gemeinde Woltersdorf verlegt wurden. Mit ihnen soll an die Opfer des Nationalsozialismus erinnert werden, die in Woltersdorf lebten und wirkten.
Die erste Verlegung in Woltersdorf fand am 25. Juli 2012 statt.
Liste der Stolpersteine In Woltersdorf wurden 18 Stolpersteine an neun Adressen verlegt.
Bild Inschrift Verlegeort Name, Leben 120pxweitere Bilder | 16px|verweis=d:Q131990816 HIER WOHNTEOTTO FELDSTEINJG. 1870ZWANGSUMZUG 1943ALTERSHEIM BERLINDEPORTIERT 1944THERESIENSTADTERMORDET 10.11.1944 Friedenstraße 2 (1870–1944) 120px16px|verweis=d:Q132130454 HIER WOHNTEISAAK GRANSJG. 1889SCHUTZHAFT 1939KZ BUCHENWALDERMORDET 24.1.1940 An den Fuchsbergen 5 (1889–1940)Eintrag zu "Isaak Grans" im Namensarchiv der Gedenkstätte "Yad Vashem" 120pxweitere Bilder | 16px|verweis=d:Q131990814 HIER WOHNTEGUSTAV GUMPERTJG. 1892DEPORTIERT 1942ERMORDET INAUSCHWITZ Ethel-und-Julius-Rosenberg-Straße 50 wurde am 13. März 1892 in Woltersdorf geboren. Seine Eltern waren Siegmund Gumpert (1858–1942) und Margarete geb. HauschnerFoto Todesanzeige für Henriette Hauscher mit Aufzählung der Verwandten, abgerufen am 18. Februar 2021 (1866–1922). Gustav Gumpert flüchtete nach Frankreich, dort wurde er von der Gestapo aufgegriffen und am 19. Juli 1942 von Drancy mit dem Transport 7 Zug DA 901-2 ins Vernichtungslager Auschwitz deportiert. Gustav Gumpert hat die Shoah nicht überlebt.The Central Database of Shoah Victims’ Names: Gustav Gumpert, abgerufen am 17. April 2021
Sein Vater wurde in Theresienstadt ermordet. Zumindest Geschwister haben überlebt, eine Nichte machte eine Meldung an Yad Vashem.The Central Database of Shoah Victims’ Names: Gustav Gompert, abgerufen am 17. April 2021 120pxweitere Bilder | 16px|verweis=d:Q131990815 HIER WOHNTESIEGMUND GUMPERTJG. 1858DEPORTIERT 1942THERESIENSTADTTOT 24.6.1942 Ethel-und-Julius-Rosenberg-Straße 50 wurde am 15. Januar 1858 in Woltersdorf geboren. Seine Eltern waren Marcus Gumpert und Cäcilie geb. Itzigsohn. Er heiratete Margarete geb. Hauschner (1866–1922). Das Paar hatte mehrere Kinder darunter Gustav (geb. 1892) Siegmund Gumpert betrieb einen Kaufladen und war 26 Jahre lang Mitglied der Gemeindevertretung. Er wurde am 4. Juni 1942 nach Theresienstadt deportiert und verlor dort am 24. Juni 1942 sein Leben.The Central Database of Shoah Victims’ Names: Siegmund Gumpert, abgerufen am 17. April 2021
Sein Sohn Gustav wurde in Auschwitz ermordet, weitere Kinder haben sich durch Emigration retten können. 120pxweitere Bilder | 16px|verweis=d:Q131990835 HIER WOHNTECORNELIUS HUBERSJG. 1922DEUTSCH-HOLLÄNDISCHEWIDERSTANDSGRUPPE BERLINVERHAFTET OKT. 1944ZUCHTHAUS PLÖTZENSEE1945 ZUCHTHAUS BAYREUTHZU TODE GEFOLTERT19. FEB. 1945 Puschkinallee 27(vorm. Staaballee 27) (1922–1945)Ein Stolperstein für Cornelius Hubers, abgerufen am 29. August 2023 120pxweitere Bilder | 16px|verweis=d:Q131990827 HIER WOHNTEKONRAD 'KOPPEL'KARPJG. 1880DEPORTIERT 1942SCHICKSAL UNBEKANNT Herthastraße 26 , genannt Koppel, wurde 1880 geboren. 120pxweitere Bilder | 16px|verweis=d:Q131990837 Hier wohnteHans LeibnitzJG. 1870Haus arisiertdeportiert 1941Łódź/Litzmannstadtermordet 22.1.1942 Werderstraße 43 (1870–1942)[https://www.freie-schule-woltersdorf.de/kinderreporter-unser-projekt-stolpersteine/ Kinderreporter: Unser Projekt Stolpersteine der Freien Schule Woltersdorf] 120pxweitere Bilder | 16px|verweis=d:Q131990833 HIER WOHNTEFRIEDAMEYERSOHNGEB. HERZBERGJG. 1884DEPORTIERT 1942RIGAERMORDET Köpenicker Straße 63 , geb. Herzberg (1884–1942)Eintrag für Frieda Meyersohn im Gedenkbuch des Bundesarchivs 120pxweitere Bilder | 16px|verweis=d:Q131990834 HIER WOHNTESIEGMUNDMEYERSOHNJG. 1887DEPORTIERT 1942RIGAERMORDET Köpenicker Straße 63 (1887–1942)Eintrag für Siegmund Meyersohn im Gedenkbuch des Bundesarchivs 120pxweitere Bilder | 16px|verweis=d:Q131990829 HIER WOHNTEAMALIE MÜLLERGEB. ERLBAUMJG. 1886DEPORTIERT 1942GHETTO WARSCHAUERMORDET Herthastraße 26 , geb. Erlbaum 120pxweitere Bilder | 16px|verweis=d:Q131990817 HIER WOHNTEANNA NEUMANNGEB. LAMPELJG. 1893DEPORTIERT 1943ERMORDET INAUSCHWITZ Grünstraße 14 , geb. Lampel 120pxweitere Bilder | 16px|verweis=d:Q131990818 HIER WOHNTEJACOB NEUMANNJG. 1893DEPORTIERT 1943ERMORDET INAUSCHWITZ Grünstraße 14 120pxweitere Bilder | 16px|verweis=d:Q131990820 HIER WOHNTEMANFRED NEUMANNJG. 1930DEPORTIERT 1943ERMORDET INAUSCHWITZ Grünstraße 14 120pxweitere Bilder | 16px|verweis=d:Q131990822 HIER WOHNTERUTH NEUMANNJG. 1924DEPORTIERT 1943ERMORDET INAUSCHWITZ Grünstraße 14 120pxweitere Bilder | 16px|verweis=d:Q131990830 HIER WOHNTEGRETE SCHLÖGELGEB. TOMASCHEWSKYJG. 1873DEPORTIERTTHERESIENSTADTERMORDET 23.12.1943 Herthastraße 26 , geb. Tomaschewsky 120pxweitere Bilder | 16px|verweis=d:Q131990832 HIER WOHNTEWILHELMSTERNBERGJG. 1888DEPORTIERTTHERESIENSTADTERMORDET Herthastraße 26 120pxweitere Bilder | 16px|verweis=d:Q131990813 HIER WOHNTEFANNYTEMPELBERGGEB. ALTMANNJG. 1870DEPORTIERT 1942RIGAERMORDET Ethel-und-Julius-Rosenberg-Straße 7 geb. Altmann 120pxweitere Bilder | 16px|verweis=d:Q131990832 GERTRUDTEMPELBERGJG. 1893'EINGEWIESEN' 19.12.1940PIRNA-SONNENSTEINERMORDET 19.12.1940'AKTION T4' Ethel-und-Julius-Rosenberg-Straße 7
Verlegungen 25. Juli 2012: Ethel-und-Julius-Rosenberg-Straße 50Archiv 2024 des Radioformat LOS-Funk+ 20. März 2014: Köpenicker Straße 63 24. September 2016: Friedenstraße 2 6. September 2017: Ethel-und-Julius-Rosenberg-Straße 7 31. August 2018: Herthastraße 26 3. Dezember 2019: Werderstraße 43 26. August 2022: Puschkinallee 27 9. November 2024: An den Fuchsbergen 5Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus - Verlegung eines Stolpersteins auf "lag-maerkische-seen.de"
Weblinks
Stolpersteine in Woltersdorf auf "mixcloud.com"
Einzelnachweise
Woltersdorf Kategorie:Woltersdorf (bei Berlin) Kategorie:Judentum in Brandenburg