Riedmühle (fränkisch: RiadmielE. Fuchshuber: Uffenheim, S. 193. Dort nach den Regeln des HONB folgendermaßen transkribiert: „riɘdmīl“.) ist ein Wohnplatz der Stadt Uffenheim im Landkreis Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim (Mittelfranken, Bayern). Der Ort liegt in der Gemarkung Uffenheim.
Lage Die Einöde liegt am linken Ufer der Gollach an der Bundesstraße 13, die nach Gollhofen (2,9 km nordwestlich) bzw. nach Uffenheim verläuft (1,2 km südöstlich).
Geschichte Der Ort wurde in der ersten Hälfte des 15. Jahrhunderts in einem burggräflichen Urbar als „Rietmüle“ erstmals namentlich erwähnt. Das Bestimmungswort „riet“ bezeichnet einen mit Schilfrohr bestandenen Grund. Die Mühle wurde auf dem Grund des wüstgegangenen Dorfes Steinfurt erbaut.E. Fuchshuber: Uffenheim, S. 194.
Gegen Ende des 18. Jahrhunderts gab es in Riedmühle ein Anwesen. Das Hochgericht übte das ansbachische Oberamt Uffenheim aus. Das Kasten- und Stadtvogteiamt Uffenheim war Grundherr der Mühle.J. K. Bundschuh: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken, Bd. 4, Sp. 522. Von 1797 bis 1808 unterstand Riedmühle dem preußischen Justiz- und Kammeramt Uffenheim.
1806 kam der Ort an das Königreich Bayern. Mit dem Gemeindeedikt (frühes 19. Jahrhundert) wurde Riedmühle dem Steuerdistrikt Uffenheim und der Ruralgemeinde Uffenheim zugewiesen.
Einwohnerentwicklung Jahr 1818 1836 1840 1861 1871 1885Einwohner 7 10 10 10 14 12HäuserEs sind nur bewohnte Häuser angegeben. 1818 werden diese als Feuerstellen bezeichnet, 1840 als Häuser, 1836 und 1885 als Wohngebäude. 1 1 1 1 Quelle
Religion Der Ort ist seit der Reformation evangelisch-lutherisch geprägt und nach St. Johannes der Täufer (Uffenheim) gepfarrt.
Literatur
Weblink
Fußnoten
Kategorie:Geographie (Uffenheim) Kategorie:Ersterwähnung im 15. Jahrhundert Kategorie:Einzelsiedlung im Landkreis Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim