Q-Sound ist ein Raumklang-System des ehemaligen kanadischen Unternehmens Q-Sound Labs. Das Verfahren wurde in den 1980er Jahren entwickelt und erstmals vermarktet.

Das System bietet die Möglichkeit, bei normalen Stereoaufnahmen einen 3D-Soundeffekt zu erzeugen: Der Zuhörer hat den Eindruck, dass Geräusche von vorne oder hinten auf den Zuhörer zukommen.

Prominente Anwender dieses Verfahrens sind unter anderem Sting und der Pink-Floyd-Mitbegründer Roger Waters, der das Klangverfahren mit der Audiotechnik-Weiterentwicklung von Mono- zu Stereoklang verglich.PC Player, Ausgabe 9/1995, DMV Daten- und Medienverlag, S. 15

Q-Sound wurde im Rahmen der Produktion von Musikalben und Filmen verwendet.

Ausgewählte Alben "mixed in Q-Sound" Über 60 Alben benutzen den Q-Sound. Dazu gehören unter anderem:

The Adventures of MC Skat Kat and the Stray Mob von MC Skat Kat (1991) Amused to Death von Roger Waters (1992) Broken China von Rick Wright (1996) The Immaculate Collection von Madonna (1990) Dangerous von Michael Jackson (1991) Parallels von Fates Warning (1991) Pulse von Pink Floyd (1995) Power of Love von Luther Vandross (1991) The Soul Cages von Sting (1991) Spellbound von Paula Abdul (1991) Help Yourself von Julian Lennon (1991) Whaler von Sophie B. Hawkins (1994) Prisoners in Paradise von Europe (1991)

Einzelnachweise

Weblinks Website von Q-Sound

Kategorie:Raumklang