mini|Hochzeit Friedrichs des Großen mit Elisabeth Christine von Braunschweig-Bevern 1733Kupferstich von Johann Gottlieb Schmidt Johann Gottlieb Schmidt (* 1700; † 3. Juli 1781Schön, Gerhard (Hrsg.): Johann Gottlieb Schmidt (1700–1781), in: Biographisches Lexikon der Münzmeister und Wardeine, Stempelschneider und Medailleure. in Berlin) war ein deutscher Zeichner und Kupferstecher.
Biografie Johann Gottlieb Schmidt war nicht nur als Zeichner, sondern auch als Stecher nach Vorlagen anderer Künstler tätig. So wurde er als „der kleine Schmidt“ bezeichnet, denn sein berühmterer Kollege war der Hofkupferstecher Georg Friedrich Schmidt, „der große Schmidt“. Den ärgerte es, dass Johann Gottlieb Schmidt auch Stiche anfertigte, ohne die Initialen der Vornamen anzugeben, so dass er ihn und den Kollegen Johann David Schleuen in einem Stich als gewinnsüchtige Kopisten anprangerte.Gefängnis der gewinnsüchtigen Kopisten von Georg Friedrich Schmidt, Herzog Anton Ulrich-Museum. In: Virtuelles Kupferstichkabinett Johann Gottlieb Schmidt hatte drei Söhne, Johann Gottliebsoll 1760 an der Berliner Akademie der Künste Geometrie und Architektur studiert haben., Carl Ludwig und Friedrich Wilhelm, die ebenfalls Kupferstecher wurden.
Literatur
Georg Kaspar Nagler: Neues allgemeines Künstler-Lexicon, Band 15, München 1845, S. 342 (Digitalisat).
Weblinks Werkverzeichnis. In: Tilman Just: Der Berliner Kupferstecher Johann Gottlieb Schmidt, Abgrenzung seiner Werke von denen der Kupferstecher Johann Gottfried und Johann Georg Schmidt sowie Georg Friedrich Schmidt, Hamburg, 2018, S. 4ff Volltext, abgerufen am 25. Januar 2021
Einzelnachweise
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