mini|hochkant=1.2|Industriearchitektur aus der Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert, in der Harzig & Möller ihren Betrieb unterhielten; Bauherr: August Lemier ;Adresse Anfang 2021: Engelbosteler Damm 5, Bumke-Gelände

Harzig & Möller in Hannover war eine Hof-BuchdruckereiInes Katenhusen: Kunst und Politik. Hannovers Auseinandersetzungen mit der Moderne in der Weimarer Republik, zugleich Dissertation an der Universität Hannover unter dem Titel Das Verständnis für eine Zeit gewinnt man vielleicht am besten aus ihrer Kunst, in der Reihe Hannoversche Studien, Schriftenreihe des Stadtarchivs Hannover, Band 5, Hannover: Hahn, 1998, ISBN 3-7752-4955-9, S. 139 mit angeschlossenem Verlag.Karl Siegismund (Hrsg.): Denkschrift zur Einweihungsfeier der Deutschen Bücherei des Börsenvereins der Deutschen Buchhändler zu Leipzig am 2. September 1916, Leipzig: Verlag des Börsenvereins der Deutschen Buchhändler, 1916, S. 156

Geschichte Harzig & Möller ging aus der Buchdruckerei Harzig hervor, die Anfang des 20. Jahrhunderts in einem Hinterhaus des Fabrikanten August Lemier am Engelbosteler Damm 140 ihren Betrieb unterhielt.Adreßbuch. Stadt- und Geschäfts-Handbuch der Königlichen Haupt- und Residenzstadt Hannover, der Stadt Linden sowie der Ortschaften Döhren–Waldhausen, Limmer, Ricklingen und Wülfel. 1905, Abteilung 1, Theil 2: Straßen- und Häuserverzeichniß in alphabetischer Ordnung der Straßennamen mit Angaben der Haus-Eigenthümer und Bewohner, Druck- und Verlag von Berthold Pokrantz, Wagenerstraße 17, Hannover 1905, S. 220; Digitalisat der Gottfried Wilhelm Leibniz Bibliothek – Niedersächsische Landesbibliothek über den DFG-Viewer Als Harzig & Möller erweiterte das Unternehmen unter derselben Adresse die Buchdruckerei um den Steindruck.Papier-Adreßbuch von Deutschland, Bd. 9, Hoffmann, 1898, S. 972;

Noch während des Deutschen Kaiserreichs trat die Firma auch als Verlag auf, so etwa 1912 für eine Lebensbeschreibung des Kunsthistorikers Ludwig Grote.Carl Langen: Ludwig Grote, ein deutscher Volksmann. Ein Lebens- und Zeitbild nach ungedruckten und gedruckten Quellen, Harzig & Möller, Hannover 1912, S. 3;

mini|links|Titelblatt der Zeitschrift Hannoverland mit Künstlersignatur H.F.H., 1910 von Harzig & Möller gedruckt

mini|Vielfarb-Plakatdruck 9. Norddeutsches Gaukegeln zu Hannover, nach einem Entwurf von Carl Wenzel, 1909

Spätestens während des Ersten Weltkrieges hatte sich das Unternehmen neben dem Buch- auch auf den Kunstdruck spezialisiert.

Noch in den 1920er Jahren firmierte das Unternehmen als Hofbuchdruckerei Harzig und Möller.Hans Emmesberger: Rohr- und Rübenzucker als Rivalen auf dem Weltmarkt. Ursachen der gegenwärtigen Weltzuckerkrise und versuchte Hilfsmaßnahmen dagegen, Staatswissenschaftliche Dissertation an der Universität München, 1931, Rietsch, Landshut 1931, S. 4;

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Einzelnachweise

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