mini|hochkant|Letitia Bushe Letitia Bushe (* um 1710 in Dangan, County Kilkenny, Irland; † 17. November 1757 in Dublin) war eine irische Miniaturmalerin, Landschaftsmalerin und Aquarellistin.

Leben Bushe war die jüngste Tochter des Arthur Bushe, Sekretär auf dem Finanzamt, und seiner Ehefrau Mary, geborene Forth. ihr Geburtsjahr ist unbekannt und wird zwischen 1705 und 1710 vermutet. Nicht überliefert ist ebenso ihr künstlerischer Status. Sie wurde als beschrieben. Vermutlich wurde Bushe in der Familie des Londoner Malers Bernard Lens (1682–1740) geschult.

Um 1731 erkrankte sie an den Pocken, wodurch ihr Aussehen derart entstellt wurde, dass sie nicht heiraten konnte. Nach dem Tod des Vaters blieb sie mittellos zurück. Sie war in enger Freundschaft mit Mary Delany verbunden, mit der sie viel Zeit verbrachte. Delany schrieb über sie:

1745 kam Bushe nach Dublin, wo sie 1757 in ihrem Zimmer in der Dawson Street starb und in der St. Andrew’s Church beigesetzt wurde.

Werk (Auswahl) 1736 Ein Blick auf Bray in der National Gallery of Ireland 1743 Ansicht von London von Hampstead Heath aus gesehen Ansichten von Bath und Bristol Antiquarische Zeichnungen für den irischen protestantischen Bischof Robert Clayton (1695–1758)

Literatur Allgemeines Künstlerlexikon. Band 15: Bucki – Campagnari. Saur München 1997, ISBN 3-598-22755-8, S. 325.

Ruth Devine: Bushe, Letitia. In: J. I. McGuire, James Quinn, Royal Irish Academy (Hrsg.): Dictionary of Irish Biography. Band 1: A–Burchill. Cambridge University Press, 2009 (dib.ie).

Weblinks

Letitia Bushe im artnet

Einzelnachweise

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