The Ninth Hour ist das neunte reguläre Studioalbum der finnischen Power-Metal-Band Sonata Arctica, das am 7. Oktober 2016 über Nuclear Blast veröffentlicht wurde.
Hintergrund Im Februar 2016 wurde von Nuclear Blast bereits angekündet, dass Sonata Arctica an einem neuen Album arbeiten würden.SONATA ARCTICA – arbeiten an neuem Studioalbum und geben Europa Tour 2016 bekannt! bei Nuclear Blast Im Juli wurden weitere Informationen zu dem neuen Album bekannt.
Zum Titel des Albums erklärt Sänger Tony Kakko folgendes:
Durch ihre Welttourneen über dem gesamten Planeten, wurde der Band „erneut die brenzlige Lage bewusst, in die wir Menschen uns selbst bringen. Denn trotz fortschreitender Technologie und herausragenden wissenschaftlichen Möglichkeiten, vergessen wir oft unsere natürlichen Wurzeln“ so Kakko in einem Interview.
Am 23. September 2016 wurde das Musikvideo zu Life auf Youtube veröffentlicht. Regisseur ist Ville Juurikkala.Ankündigung bei Nuclear Blast
Titelliste
Auf der japanischen Ausgabe des Albums befindet sich, statt des Lieds Run to You, noch das Lied The Elephant.
Mitwirkende Gesang: Tony Kakko E-Gitarre: Elias Viljanen Schlagzeug: Tommy Portimo Keyboard: Henrik „Henkka“ Klingenberg E-Bass: Pasi Kauppinen Gesprochene Parts: Aaron Newport Orchester: Mikko P. Mustonen Texte: Tony Kakko Text Track 12: Jim Vallance & Bryan Adams Coverdesign: Janne Pitkänen Fotografien: Ville Juurikkala
Chartplatzierungen
„The Ninth Hour“-Welttournee Am 26. Oktober 2016 wurde bekannt gegeben, dass Sonata Arctica zusammen mit Triosphere bzw. Thunderstone und Striker auf Tour gehen werden.Sonata Arctica kehren im Frühjahr 2017 nach Europa zurück! Tourdaten Bei den folgenden Tourdaten wurden keine Festivals berücksichtigt.Tourdaten von setlist.fm Datum Land/Stadt Veranstaltungsort 18. Januar 2017 Jyväskylä Lutakko 19. Januar Seinäjoki Rytmikorjaamo 20. Januar Oulu Terminaali 21. Januar Tornio Club Teatria 27. Januar Helsinki The Circus 28. Januar Turku Apollo 2. Februar Lahti Katu-Klubi 3. Februar Kouvola House of Rock Bar 4. Februar Joensuu Kerubi 20. Februar Nürnberg Hirsch 21. Februar Zlin Masters of Rock Cafè 22. Februar Wien Szene 23. Februar München Backstage Werk 24. Februar Nonantola Vox Club 25. Februar Ciampino Orion 27. Februar Zürich Dynamo 28. Februar Solothurn Kulturfabrik Kofmehl 1. März Lausanne Les Docks 3. März Marseille Le Moulin 4. März Barcelona Bikini 5. März Madrid La Riviera 6. März Sevilla Sala Custom 7. März Lissabon Lisboa ao Vivo 9. März Villava Sala Totem, 10. März Bordeaux Rock School Barbey 11. März Toulouse Le Metronum 12. März Lyon Ninkasi Kao 14. März Besançon La Rodia 15. März Nancy L’Autre Canal 16. März Rennes Antipode MJC 17. März Southampton Engine Rooms 18. März Bristol The Marble Factory 19. März Cardiff TramShed Cardiff 20. März Nottingham Rescue Rooms 22. März Manchester Club Academy, University of Manchester Students' Union 23. März Sheffield Corporation 24. März Glasgow Classic Grand 25. März Belfast Limelight 2 26. März Dublin The Academy 28. März Wolverhampton The Slade Rooms 29. März Lille Le Splendid 31. März Aschaffenburg Colos-Saal 1. April Eindhoven Effenaar Grote Zaal 2. April Utrecht TivoliVredenburg Pandora 4. April Bochum Matrix 5. April Ludwigsburg Rockfabrik 6. April Leipzig Hellraiser 7. April Malmö Kulturbolaget 8. April Örebro Frimis 9. April Gothenburg Pustervik 4. Mai Rosario Teatro Vorterix Rosario 5. Mai Buenos Aires Teatro Vorterix 7. Mai Santiago Teatro Cariola 9. Mai Porto Alegre Teatro Amrigs 10. Mai Curitiba Music Hall 12. Mai Recife Clube Internacional do Recife 13. Mai Fortaleza Barraca Biruta 14. Mai Belém Botequim 16. Mai Belo Horizonte Granfinos 17. Mai Juiz de Fora Cultural Bar 18. Mai Rio de Janeiro Circo Voador 19. Mai São Paulo Aquarius Rock Bar 21. Mai Limeira Bar da Montanha 23. Mai Lima Discoteca Mango's 28. Mai Tegucigalpa Estacionamiento del Hotel Clarion 30. Mai Ciudad Obregón Auditorio del Cum 1. Juni Chihuahua Expo Chihuahua 2. Juni Monterrey Escena 3. Juni Guadalajara C3 Stage 4. Juni Mexiko-Stadt Circo Volador 6. September Tel Aviv Havana Club
Setliste We Are What We Are Closer to an Animal Life The Wolves Die Young In Black and White Tallulah Fairytale FullMoon Among the Shooting Stars No More Silence Abandoned, Pleased, Brainwashed, Exploited We Are What We Are The Power of One I Have a Right Don’t Say a Word (mit Vodka als Outro)
Kritik Das Album erhielt gemischte Kritiken. Rock Hard vergibt in ihrer Ausgabe 353 lediglich 6,5 Punkte,Kritik bei Rock Hard metal-hammer hingegen vergeben 6 von 7 PunktenReview bei metal-hammer.de
So schreibt metal.de: Die balladesken Anteile von „The Ninth Hour“ hingegen sind so kitschig, wie SONATA ARCTICA-Balladen schon immer waren, das aber in einem von dieser Band bisher ungehörten Maße.
Jürgen Lugerth von laut.de meint „Nur zwei Stücke, nämlich der Opener Closer To An Animal (der ziemlich nach Europe klingt) und der siebte Track Rise A Night legen ordentlich los und rechtfertigen das Label Power Metal, das Sonata Arctica gemeinhin anhaftet.“ und zitiert weiter: „Titel wie Life, We Are What We Are, Till Death's Done Us Apart (buhuhu!) oder Candle Lawns sind größtenteils schwülstiger Schmalz und melancholische Selbstbespiegelung in endlosen Schönklang-Tiraden, so zuckersüß, dass einen nur hektisches Zappen vor dem Zahnausfall rettet.“ Weiter heißt es: „Der größte Witz folgt am Schluss: Run To You vom kanadischen Rock-Schmusebär Bryan Adams noch mit auf das Album zu packen, ist wirklich lachhaft.“Kritik bei laut.de
Positiv hingegen fiel das Review von Marcel Rapp von Powermetal.de aus. Dort heißt es: „Entsprechend haben es die finnischen Metaller geschafft und mit The Ninth Hour ein wirklich gutklassiges Album mit vielen Spannungsmomenten und Höhepunkten entworfen. Fraglich, in welche Richtung SONATA ARCTICA bei den nächsten Alben geht, ich jedenfalls bin von Album Nummer neun äußerst angetan.“Kritik bei Powermetal.de
Einzelnachweise
Weblinks Offizielle Website
Kategorie:Album (Power Metal) Kategorie:Album 2016 Kategorie:Sonata Arctica