DC Talk (teilweise stilisiert als dc Talk) war eine christliche Band aus den USA, die seit 1989 sehr erfolgreich Musik zwischen Rock, Pop und Hip-Hop produzierte. Die ethnisch gemischte Gruppe bestand aus Toby McKeehan, Michael Tait und Kevin Max. Sie engagierte sich primär für den Glauben an Jesus Christus und darüber hinaus gegen Rassismus und in verschiedenen künstlerischen Projekten. Für ihre Arbeit gegen den Rassismus, der in Amerika noch immer ein Problem darstellt, gründeten sie 1996 die sogenannte "ERACE"-Stiftung. Weiterhin haben sie sich durch zwei Buchveröffentlichungen zugunsten der Organisation The Voice of Martyrs engagiert, die verfolgten Christen weltweit zur Seite steht.

Bandgeschichte Eines der bekanntesten Lieder dieser Gruppe heißt Jesus Freak, welches musikalisch stark von Grunge-Einflüssen geprägt ist und seit 1995 zu einer Hymne der westlichen christlichen Jugendkultur wurde. Zuvor war das Trio eher bekannt für ihre Hip-Hop- bzw. Crossover-Sounds und später auch Pop und R&B. Erst dieser Stilschwenk hin zum Rock bot die Chance, sich dauerhaft im Musikgeschäft etablieren zu können. Der Richtungswechsel wurde von Publikum und Kritik gleichermaßen begeistert aufgenommen.

Die Band behielt aber den inzwischen zu hoher Bekanntheit gekommenen Namen bei, der – in Anspielung auf die oft explizite Lyrik amerikanischer Hip-Hop-Künstler – für decent christian talk (anständiges christliches Reden) stehen soll. Im Song Time Ta Jam vom selbstbetitelten Debütalbum findet sich die Zeilen, die dies erklären:

Seit 2001 haben die drei Bandmitglieder nacheinander – und teilweise höchst erfolgreich – ihre Solokarrieren gestartet: Während Toby McKeehan sich erneut dem Rap und Hip-Hop zuwandte, gründete Michael Tait seine eigene Rockband und Kevin Max verpflichtete sich stilistisch mehr dem Alternative-Rock sowie Singer/Songwriter. Ob es je wieder eine Zusammenarbeit des Trios als Band "dc Talk" geben wird, ist derzeit sehr ungewiss.

Diskografie

Studioalben

Weitere Alben

Weitere Alben 2003: 8 Great Hits 2006: The Early Years 2006: Top 5 Hits 2007: Double Take 2007: Greatest Hits 2008: Two For One 2009: The Ultimate Collection

Singles

Gastbeiträge

Videoalben 1991: Rap Rock & Soul 1994: Narrow Is The Road (US: ) 1997: Welcome To The Freak Show (US: ) 1998: The Video Singles 1998: The Video Collection 1999: The Supernatural Experience 2002: Free at Last: 10th Anniversary

Auszeichnungen für Musikverkäufe Goldene Schallplatte

1997: für das Album Jesus Freak

Bücher 2001: Jesus Freaks 2002: Jesus Freaks Andachten 2003: Jesus Freaks II

Auszeichnungen Grammy Awards für das beste Rock Gospel Album: Free at Last (1993) Jesus Freak (1996) Welcome To The Freak Show (1997) Solo: Special Edition EP (2002) 16 Dove Awards zwischen 1991 und 2001

Einzelnachweise

Weblinks Offizielle Website

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