Cellini ist der Handelsname einer Apfelsorte (Malus domestica). Cellinis haben ein weiches, saftiges, grob strukturiertes Fruchtfleisch mit einem leicht sauren Geschmack. Der Baum blüht im Monat Mai und wird gegen Mitte September geerntet.

Geschichte Cellinis wurden erstmals um 1828 von Leonard Phillips in Vauxhall, einem Stadtteil von London, gezüchtet.

Anwendungen Cellinis werden vorwiegend als Kochäpfel verwendet.Robert Hogg: The Apple and Its Varieties: Being a History and Description of the Varieties of Apples cultivated in the Gardens and Orchards of Great Britain. Groombridge and Sons, London 1859, S. 53–54. Zum Beispiel lassen sie sich zu sauren cremefarbenen Pürees verarbeiten. Es wird auch zum Schärfen von Apfelwein verwendet, dazu wird er etwas vorzeitig gepflückt.

Cellini ist der Elternvater der Apfelsorten: Prinz Edward Glebe Gold

Literatur Walter Hartmann (Hrsg.): Farbatlas alte Obstsorten. Ulmer, Stuttgart (Hohenheim) 2000, ISBN 3-8001-3173-0. Gerhard Friedrich, Herbert Petzold: Handbuch Obstsorten. 300 Obstsorten in Wort und Bild. Ulmer, Stuttgart (Hohenheim) 2005, ISBN 3-8001-4853-6. Willi Votteler: Verzeichnis der Apfel- und Birnensorten. 3340 Doppelnamen, 1360 Sortenbeschreibungen. Obst- und Gartenbauverlag, München 1993, ISBN 3-87596-086-6.

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Einzelnachweise

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