Falilou Seck (* 17. November 1966 in Chelles, Frankreich) ist ein deutscher Synchronsprecher, Theater- und Filmschauspieler.
Secks Vater stammt aus dem Senegal, seine Mutter ist Deutsche. Die Familie zog nach Bonn, als die Mutter eine Anstellung an der dortigen senegalesischen Botschaft bekam. Sein Abitur machte Seck am Nicolaus-Cusanus-Gymnasium in Bad Godesberg und wirkte dort in der Theater-AG mit. Er begann ein Studium der Romanistik und Philosophie in Bonn. 1989 wechselte er an die Freie Universität Berlin und studierte dort bis zum Vordiplom Publizistik, Politologie und Theaterwissenschaft und wagte schließlich doch das Vorsprechen an der Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“, wo er von 1991 bis 1995 seine Ausbildung absolvierte.Falilou Seck bei der Theatergemeinde Bonn vom 21. Februar 2012, abgerufen am 18. Januar 2024 Schon während des Studiums sammelte er professionelle Bühnenerfahrungen am Hans-Otto-Theater Potsdam, wo er direkt nach dem Examen im Jahr 1995 bis 2000 fest engagiert war. Seit der Spielzeit 2013/2014 ist Falilou Seck festes Mitglied des Gorki-Ensembles.Falilou Seck beim Maxim Gorki Theater Berlin, abgerufen am 18. Januar 2024
Filmografie (Auswahl) 1997: Siebenstein 2016: Die Hannas 2019: Nicht ihr Ding 2020: Schoko 2021: Liebe ist unberechenbar 2021: Ich bin dein Mensch 2021: Der Usedom-Krimi: Ungebetene Gäste 2021: Bring mich nach Hause (Fernsehfilm) 2022: Tatort: Borowski und der Schatten des Mondes (Fernsehreihe) 2023: Allmen und das Geheimnis des Koi (Fernsehreihe) 2024: Tatort: Letzter Ausflug Schauinsland 2024: Tatort: Schweigen 2025: Nord bei Nordwest – Haare? Hartmann! 2025: No Hit Wonder
Synchronrollen 2016: The Birth of a Nation – Aufstand zur Freiheit 2016: Moonlight 2018: Maria Magdalena 2018: If Beale Street Could Talk 2018: Fiertés – Mut zur Liebe 2021: Lupin
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Einzelnachweise
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