Anton Hubert Henke (* 31. Mai 1854 in Düsseldorf; † 25. Februar 1918 ebenda) war ein deutscher Tier- und Landschaftsmaler der Düsseldorfer Schule.Museum Kunstpalast: Künstler und Künstlerinnen der Düsseldorfer Malerschule (Auswahl, Stand: November 2016, )

Leben mini|Austretende Sauen, Schwarz-Weiß-Abbildung im Ausstellungskatalog des Glaspalasts München, 1896 Henke studierte in den Jahren 1869/1870 Malerei an der Kunstakademie Düsseldorf. Dort war Andreas Müller sein Lehrer. Außerdem nahm er Privatunterricht bei dem Jagd- und Landschaftsmaler Christian Kröner, des Weiteren wohl auch bei dem Jagd- und Tiermaler Carl Friedrich Deiker.Sammlungen und Ausstellungen. In: Carl von Lützow, Arthur Pabst (Hrsg.): Kunstchronik. Wochenschrift für Kunst und Kunstgewerbe. Neue Folge, III. Jahrgang (1891/1892), Ausgabe Nr. 24 (5. Mai), Sp. 408 (Google Books)

Henke und sein Freund Werner Schuch waren Mitglieder der Künstlerkolonie in Schwalenberg.Die Frühphase der Schwalenberger Malerkolonie, Webseite im Portal malerkolonie-schwalenberg.de, abgerufen am 15. Januar 2021 Gemeinsam mit Wilhelm Degode, Adolf Lins und Hans von Volkmann besuchte er auch Gerolstein in der Vulkaneifel.Bernd Küster: Hans von Volkmann. Donat, Bremen 1998, ISBN 978-3-93173-741-2, S. 127 f. Bereits im Oktober 1889 soll sich Henke mit August Deusser, Andreas Dirks, Alexander Frenz, Otto Heichert, Heinrich Hermanns, Gerhard Janssen, Olof Jernberg, Arthur Kampf, Helmuth Liesegang, Peter Philippi, Theodor Rocholl und weiteren zur Gründung des Künstlerclub St. Lucas zusammengefunden haben,Magdalena M. Moeller: Der Sonderbund. Seine Voraussetzungen und Anfänge in Düsseldorf. Rheinland-Verlag, Köln 1984, ISBN 978-3-79270-798-2, S. 26 einer der frühestens Secessionsbewegungen in Deutschland.

Seine Darstellungen von Jagdwild zeigte er in Berlin, Dresden, Düsseldorf, München, Bremen und Wien. 1896 und 1897 war er im Münchner Glaspalast vertreten.Illustrierter Katalog der internationalen Kunstausstellung im königl. Glaspalaste in München 1897. Verlag von Rudolf Mosse, München 1897, S. 69, Nr. 686: „Schwarzwild“ Friedrich Schaarschmidt rühmte an seiner Jagdmalerei „feines Colorit, vortreffliche Zeichnung und (…) hervorragende Durchbildung der Landschaft“.Friedrich Schaarschmidt: Zur Geschichte der Düsseldorfer Kunst, insbesondere im XIX. Jahrhundert. Kunstverein für die Rheinlande und Westfalen, Verlag A. Bagel, Düsseldorf 1902, S. 347 (Digitalisat)

Literatur Henke, Anton. In: Friedrich von Boetticher: Malerwerke des neunzehnten Jahrhunderts. Beitrag zur Kunstgeschichte. Band 1, Dresden 1891, S. 495.

Weblinks

Anton Hubert Henke, Datenblatt im Portal rkd.nl (RKD – Nederlands Instituut voor Kunstgeschiedenis) Anton Henke, Auktionsresultate im Portal artnet.de

Einzelnachweise

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