mini|Museu Calouste Gulbenkian Das Museu Calouste Gulbenkian (deutsch Calouste-Gulbenkian-Museum) ist ein Museum in Lissabon, Portugal. Das Gebäude entstand von 1964 bis 1969 nach Plänen eines Architektenteams aus Ruy Jervis d’Athouguia, Pedro Cid und Alberto Pessoa. 1984 wurde es um das Centro de Arte Moderna als Museum für Moderne Kunst erweitert.

Die Dauerausstellung bildet das vielseitige Kunstinteresse des Stifters Calouste Gulbenkian ab und umfasst ein breites Spektrum an Kunstobjekten aus allen Epochen. Der Bestand der vom Stifter zusammengetragenen Sammlung umfasst rund 6.000 Werke, von denen etwa 1.000 in den Galerien ausgestellt sind. Sie ist in chronologischer und geographischer Hinsicht gegliedert. Die Ausstellung beginnt mit ägyptischen, griechischen und römischen Exponaten und setzt sich mit islamischer, armenischer und fernöstlicher Kunst fort. Weitere Bereiche befassen sich unter anderem mit der europäischen Buchkunst sowie mit der europäischen Malerei und Bildhauerei seit dem 15. Jahrhundert. Eigene Räume sind den Werken von Francesco Guardi und René Lalique gewidmet.

Zu den wohl bekanntesten Exponaten des Museums zählen die Werke von Rembrandt (Porträt eines alten Mannes), Monet (Stillleben mit Melone), Manet (Die Seifenblasen).Museu Calouste Gulbenkian. Reiseportal Portugal erleben, abgerufen am 29. September 2023. und Peter Paul Rubens (Porträt der Hélène Fourment).

Siehe auch Liste der Museen in Lissabon

Weblinks

Webseite des Museums (portugiesisch, englisch, deutsch)

Einzelnachweise

Gulbenkian Portugal Calouste Gulbenkian Kategorie:Bauwerk in Avenidas Novas Kategorie:Museumsbau in Portugal Kategorie:Museumsbau in Europa Kategorie:Erbaut in den 1960er Jahren Kategorie:Kunst (Lissabon) Kategorie:Museumsgründung 1969