Jürgen Karl Erich Schlaeger (* 11. Dezember 1940 in Neuruppin) ist ein deutscher Anglist.

Leben

Schlaeger besuchte das Augustinus-Gymnasium Weiden.Augustinus-Gymnasium feiert 110. Geburtstag mit Fachvorträgen, Konzerten und Ausstellungen: Ehemalige gestalten Schuljubiläum. In: onetz.de. Abgerufen am 17. August 2024. Er studierte Anglistik, Slawistik und Geschichte in Würzburg (1962/1963) und Köln (1963 bis 1965) sowie als Stipendiat Englisch am Keble College der University of Oxford (1965 bis 1967). In Oxford erlangte er die Abschlüsse Bachelor of Arts (1967) und Master of Arts (1973).Prof Dr Jürgen Schlaeger, CBE. In: gbz.hu-berlin.de. Abgerufen am 17. August 2024.

1967 kam Schlaeger als Assistent von Wolfgang Iser, der bereits in Würzburg und Köln sein Lehrer gewesen war, an die Universität Konstanz.Freunde und Wegbegleiter schreiben über die Universität Konstanz. In: uni-konstanz.de. Abgerufen am 17. August 2024. Dort folgten 1970 seine Promotion zum Dr. phil. und 1975 seine Habilitation. Anschließend lehrte Schlaeger in Konstanz von 1976 bis 1995 als Professor für Englische und Vergleichende Literaturwissenschaft. 1984/1985 hatte er einen Forschungsaufenthalt an der University of California, Irvine und 1991 übernahm er eine Gastprofessur an der Fudan-Universität in Shanghai. Von 1995 bis zur Emeritierung 2008 war er Professor für Literatur und Kultur in Großbritannien an der Humboldt-Universität zu Berlin. In dieser Zeit leitete er auch das dortige Großbritannien-Zentrum, das er mitbegründet hatte. Von 2014 bis 2023 war er ebenda als Senior Professor tätig.

Auszeichnung

2010: Honorary Commander of the Order of the British Empire in Anerkennung des zivilgesellschaftlichen und akademischen Engagements für die deutsch-britischen BeziehungenJürgen Schlaeger mit dem Orden der Britischen Königin ausgezeichnet. In: hu-berlin.de. Abgerufen am 17. August 2024.Honorary Awards 2010. In: assets.publishing.service.gov.uk. Abgerufen am 17. August 2024.

Schriften (Auswahl) Imitatio und Realisation. Funktionen poetischer Sprache von Pope bis Wordsworth. München 1974, . Grenzen der Moderne. Gertrude Steins Prosa. Konstanz 1978, . als Herausgeber mit Gesa Stedman: The literary mind. Tübingen 2008, ISBN 978-3-8233-4179-6. Shakespeare prize 1937–2006. Trier 2013, ISBN 3-86821-450-X.

Weblinks

gbz.hu-berlin.de

Einzelnachweise

Kategorie:Anglist Kategorie:Hochschullehrer (Universität Konstanz) Kategorie:Hochschullehrer (Humboldt-Universität zu Berlin) Kategorie:Commander des Order of the British Empire Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1940 Kategorie:Mann