Kenneth „Ken“ Chase (* 1942 in Los Angeles, Kalifornien) ist ein US-amerikanischer Maskenbildner, der bei der Oscarverleihung 1986 für den Oscar für das beste Make-up nominiert war. Er gewann zwei Mal einen Emmy, für den er ein weiteres Mal nominiert war. Er war zudem zwei Mal für den Saturn Award für das beste Make-up nominiert.
Leben Kenneth „Ken“ Chase begann seine Laufbahn in der Filmwirtschaft als Maskenbildner ohne besondere namentliche Erwähnung (uncredited) bei Planet der Affen (1968). In den folgenden 25 Jahren wirkte er bis 2003 an über achtzig Produktionen von Filmen, Fernsehfilmen und Fernsehserien mit wie zum Beispiel Verrückter wilder Westen (1968–1969), Rauchende Colts (1972–1973), Rhoda (1976) und Helter Skelter – Die Nacht der langen Messer (1976). Bei der Primetime-Emmy-Verleihung 1977 gewann er zusammen mit Joe DiBella erstmals einen Emmy für herausragende Verdienste für Make-up für den Fernsehfilm Eleanor and Franklin: The White House Years (1977). Zusammen mit Joe DiBella, Zoltan Elek, Tom Miller und David Dittmar war er zudem bei der Primetime-Emmy-Verleihung 1979 für einen weiteren Emmy für herausragende Verdienste für Make-up nominiert, und zwar für Folge drei der Miniserie Roots – Die nächsten Generationen (1979). Für den Science-Fiction-Film Die Klapperschlange (1981) erhielt er bei der Saturn-Award-Verleihung 1982 zum ersten Mal eine Nominierung für den Saturn Award für das beste Make-up.
Bei der Oscarverleihung 1986 war Chase für das Filmdrama Die Farbe Lila (1985) für den Oscar für das beste Make-up nominiert.Oscarverleihung 1986 Er gewann bei der Primetime-Emmy-Verleihung 1990 für Midnight Train to Moscow (1989) einen weiteren Emmy für herausragende Verdienste für Make-up. Im folgenden Jahr war er bei der Saturn-Award-Verleihung 1991 mit Michael Mills und Kenny Myers für Zurück in die Zukunft II (1989) abermals für den Saturn Award für das beste Make-up nominiert.
In den folgenden Jahren arbeitete er als Maskenbildner an weiteren bekannten Produktionen mit wie Kindergarten Cop (1990), City Slickers – Die Großstadt-Helden (1991), Ein Yuppie steht im Wald (1992), 4 himmlische Freunde (1993), Mr. Holland’s Opus (1995), Agent 00 – Mit der Lizenz zum Totlachen (1996), Private Parts (1997), Sechs Tage, sieben Nächte (1998), EDtv (1999), Familie Klumps und der verrückte Professor (2000), Schlimmer geht’s immer! (2001), Evolution (2001) sowie zuletzt Old School – Wir lassen absolut nichts anbrennen (2003).
Auszeichnungen Oscar 1986: Nominierung für den Oscar für das beste Make-up für Die Farbe Lila
Primetime Emmy 1977: Emmy für herausragende Verdienste für Make-up für Eleanor and Franklin: The White House Years 1978: Nominierung für den Emmy für herausragende Verdienste für Make-up für Roots – Die nächsten Generationen 1990: Emmy für herausragende Verdienste für Make-up für Midnight Train to Moscow (1989)
Saturn Award 1982: Nominierung für den Saturn Award für das beste Make-up für Die Klapperschlange 1991: Nominierung für den Saturn Award für das beste Make-up für Zurück in die Zukunft II
Filmografie (Auswahl) 1969: Hawaii Fünf-Null 1970: Sommer ’42 1972: Jeremiah Johnson 1980: Der lange Tod des Stuntman Cameron 1980: Flamingo Road 1981: Kein Mord von der Stange 1981: Sharky und seine Profis 1982: Das Ding aus einer anderen Welt 1982: Der Spielgefährte 1983: Zwei ausgekochte Gauner 1983: Star 80 1983: Das ausgekochte Schlitzohr III 1985: Der Falke und der Schneemann 1985: Fletch – Der Troublemaker 1985: Zurück in die Zukunft 1986: Big Trouble in Little China 1985: Auf der Suche nach dem goldenen Kind 1987: Schmeiß’ die Mama aus dem Zug! 1988: Der Couch-Trip 1988: Falsches Spiel mit Roger Rabbit 1988: Memories of Me 1989: Die Wilde von Beverly Hills 1989: Harry und Sally 1993: Eine Familie namens Beethoven 1999: Knocked Out – Eine schlagkräftige Freundschaft
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Einzelnachweise
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