Karl Zetzsche (* 16. September 1894; † nach 1944) war ein deutscher Parteifunktionär (NSDAP).

Leben Zetzsche trat zum 1. Oktober 1928 der NSDAP bei (Mitgliedsnummer 101.756),Bundesarchiv R 9361-IX KARTEI/50260162 in der er im Oktober 1934 zum Kreisleiter von Marienberg im Erzgebirge aufstieg. Seinen Dienstsitz hatte er in der Poststraße 6 (Sitz der späteren SED-Kreisleitung).

Im April 1935 ernannte ihn Martin Mutschmann in Ausführung der Deutschen Gemeindeordnung zum Beauftragten der NSDAP für den Kreis Marienberg.Sächsisches Verwaltungsblatt, 1935, S. 213. Als solcher gehörte er zu den Organisatoren der erzgebirgischen Regionalausstellung Grenzlandschaffen in Olbernhau.

Er war außerdem Unterbezirksleiter für Ehrenfriedersdorf.

Von 1942 bis 1945 war Zetzsche NSDAP-Kreisleiter von Aue.Stephan Dehn: Die Kreisleiter der sächsischen NSDAP in den Jahren 1937 bis 1942. Eine soziographische Annäherung. In: Günther Heydemann/Jan Erik Schulte/Francesca Weil (Hrsg.): Sachsen und der Nationalsozialismus (= Schriften des Hannah-Arendt-Instituts für Totalitarismusforschung Band 53). Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen 2014, ISBN 978-3-525-36964-7, S. 59–76, hier S. 76.

Weblinks Sammlung von Aufsätzen und namentlichen Erwähnungen von Karl Zetzsche im Zeitraum von 1934 bis 1937 beim Hannah-Arendt-Institut für Totalitarismusforschung

Einzelnachweise

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