Margitta Sonke war eine deutsche Schauspielerin, die von 1954 bis 1968 aktiv war.
Leben und Karriere Sonke war zunächst als Kinderdarstellerin und in Teenagerrollen aktiv. Sie spielte in verschiedenen Spielfilmen wie Der Raub der Sabinerinnen, Der gestiefelte Kater, Friederike von Barring und Zwei Herzen im Mai mit.
In dem westdeutschen Märchenfilm Der gestiefelte Kater (1955) spielte sie unter der Regie von Herbert B. Fredersdorf die Hauptrolle, den „seltsamen“ Kater Hinz, der dem Müllerssohn Heinrich (Harry Wüstenhagen) als einziges Erbe verbleibt.Marie Anderson: ZWEI SCHLICHTE MÄRCHENVERFILMUNGEN NACH DEN GEBRÜDERN GRIMM. Filmkritik bei Kinozeit.de. Abgerufen am 11. Februar 2021.Der gestiefelte Kater. Handlung und Besetzung bei Wunschliste.de. Abgerufen am 11. Februar 2021.Der gestiefelte Kater (BRD 1955). Märchenfilm.info. Abgerufen am 11. Februar 2021.DER GESTIEFELTE KATER. Szenenfoto, MDR Fernsehen. Abgerufen am 11. Februar 2021.
Sie wurde 1965 als Enkelin Inge der von Iska Geri verkörperten Oma Haberkorn in der ZDF-Familienserie Oma ist noch besser bekannt. In der TV-Fassung des Musicals Prairie-Saloon von Lotar Olias (1966) war sie die junge Judy, die Nichte der Hauptfigur Mrs. Pennywater (Loni Heuser).Prairie-Saloon. Handlung, Besetzung und Produktionsdetails. Klassiker des Fernsehspiels. Abgerufen am 11. Februar 2021.
In ihren beiden letzten Filmen verkörperte sie junge Frauen, so die 18-jährige Konfektionsnäherin Angela Sandau, die aus schlichten Verhältnissen stammt und nach einem Einbruch im Erziehungsheim landet, in dem „kunstgewerblichen, pseudomoralischen“ Filmdrama Das Geständnis eines Mädchens (1967) an der Seite von Günter Pfitzmann (als Conny, der frühere Chef von Angela Sandau). Ihre schauspielerische Laufbahn endete 1968 mit dem 2-teiligen ZDF-Fernsehspiel Madame Bovary, wo sie die Rolle des Dienstmädchens Felicité übernahm.Madame Bovary. Handlung, Besetzung und Produktionsdetails. Klassiker des Fernsehspiels. Abgerufen am 11. Februar 2021. Die TV-Zeitschrift Funk Uhr widmete Sonkes Darstellung der Magd (gemeinsam mit Karl Lieffen) eine lobende Erwähnung.Madame Bovary. Funkuhr Nr. 18/1968. Abgerufen am 11. Februar 2021.
Biographische Daten von Sonke sind bis heute nicht bekannt. Anfang der Sechziger Jahre lebte sie in Berlin-Charlottenburg. Das Deutsche Bühnenjahrbuch führt Sonke in der Ausgabe von 1965 als Schauspielerin am Berliner Renaissance-Theater.
Literatur Johann Caspar Glenzdorf: Glenzdorfs internationales Film-Lexikon. Biographisches Handbuch für das gesamte Filmwesen. Band 2: Hed–Peis. Prominent-Filmverlag, Bad Münder 1961, , S. 1632.
Filmografie (Auswahl) 1954: Der Raub der Sabinerinnen 1955: Der gestiefelte Kater 1956: Friederike von Barring 1957: Zwei Herzen im Mai 1965: Oma ist noch besser (Fernsehserie) 1965: Jedermannstraße 11: Die Einladung (Fernsehserie, eine Folge) 1966: Prairie-Saloon 1967: Das Geständnis eines Mädchens 1968: Madame Bovary
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Einzelnachweise
Kategorie:Filmschauspieler Kategorie:Kinderdarsteller Kategorie:Geboren im 20. Jahrhundert Kategorie:Frau