Hildegard Ingeborg „Hilde“ Schreiber (* 4. Februar 1925 in Wien; † 10. oder 11. Oktober 2003 in München) war eine österreichische Filmschauspielerin.

Leben und Wirken Die Tochter des Mechanikers und späteren Kaufmanns Rudolf Schreiber und seiner Frau Anna, geb. Suchanek,Pfarre Wien-Döbling, Geburts- und Taufbuch, Nr. 262/1925 (online bei Matricula). besuchte die Mädchenoberschule und anschließend auch kurz eine Handelsschule. Ihr Berufsleben startete Hilde Schreiber 1943 als Sekretärin und war nach Kriegsende 1945 drei Jahre lang als Dolmetscherin tätig. Erst dann begann sie sich der Schauspielerei zuzuwenden und trat sowohl im Film als auch im Rundfunk auf, ohne dabei größeren Eindruck zu hinterlassen. Ihre Englischkenntnisse ermöglichten ihr Auftritte in zwei in Österreich entstandenen US-Produktionen.

Hilde Schreiber, die in den 1950er-Jahren jeweils kurzzeitig mit dem gebürtigen Griechen Panagiotis Kokkalanis und anschließend mit Henry Charles AlterZu dessen Biografie vgl. den Eintrag im Gedenkbuch der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien. verheiratet war, zog sich nach ihrem letzten Film ins Privatleben zurück. Sie starb 2003 in München und wurde auf dem Südwestfriedhof in ihrer Heimatstadt Wien beigesetzt..

Filmografie 1949: Märchen vom Glück 1949: Kleiner Schwindel am Wolfgangsee 1950: Seitensprünge im Schnee 1950: The Magic Face 1951: Der alte Sünder 1955: Ihr erstes Rendezvous 1956: The Story of Pan Yosef (TV-Film) 1956: Nina 1957: Die Schönste 1958: Die Landärztin 1959: Und ewig singen die Wälder 1961: Zu viele Köche (TV-Serie, eine Folge)

Literatur Johann Caspar Glenzdorf: Glenzdorfs internationales Film-Lexikon. Biographisches Handbuch für das gesamte Filmwesen. Band 3: Peit–Zz. Prominent-Filmverlag, Bad Münder 1961, , S. 1548.

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Anmerkungen und Einzelnachweise

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