Karl Berg (* 8. Mai 1925 in Schleich; † 12. Januar 2007 in Trier) war ein deutscher Volksschullehrer, Komponist, Dirigent, Autor mehrerer Gesangbücher und Pädagogik-Professor an der Erziehungswissenschaftlichen Hochschule Koblenz.Karl Berg – Namensgeber der Karl-Berg Musikschule der Stadt Trier, In: musikschule-trier.de (abgerufen am 30. Dezember 2020)Immer noch Spielraum für neue Ideen: Die Trierer Karl-Berg-Musikschule wird 50 Jahre alt, In: volksfreund.de (abgerufen am 30. Dezember 2020)

Leben Karl Berg besuchte zunächst die Volksschule und das Hindenburg-Gymnasium in Trier und blieb danach noch mehrere Jahre in der Stadt. Wann genau er das Reifezeugnis abgelegt und was er studiert hatte, ist nicht bekannt, jedoch war er später zunächst als Volksschullehrer tätig. 1964 gründete er erst den „Friedrich-Spee-Chor“ und 1966 die städtische Musikschule in Trier, die er bis 1990 leitete. Das „Collegium Musicum“ der Universität Trier wurde als Orchester im Sommersemester 1977 von ihm gegründet. Auf Wunsch der Universitätsleitung wurde ferner im Jahr 1983 ein Chor ins Leben gerufen, um wie es hieß, „das musikalische Geschehen an der Universität abzurunden“. Neben dem Collegium Musicum übernahm Berg ab dem Wintersemester 1989/90 auch die Leitung des Chors bis zum Wintersemester 1995/96, als er die Leitung beider Klangkörper aufgab.Collegium Musicum der Universität Trier, In: uni-trier.de (abgerufen am 30. Dezember 2020) Später lehrte Berg noch als Pädagogik-Professor an der Erziehungswissenschaftlichen Hochschule Koblenz. Neben seinen Trierer Initiativen wie „Offenes Singen“ und den „Festlichen Musiktagen“, erwarb sich Berg auch international einen guten Namen, indem er Konzerte in Jerusalem, Xanten, Paris, Luxemburg und vielen weiteren Städten gab. Um sein Andenken zu bewahren, beschloss der Trierer Stadtrat im Juli 2009 die Umbenennung der städtischen Musikschule in Karl-Berg-Musikschule, sowie 2016 die Vergabe des Straßennamens Karl-Berg-Straße im Neubaugebiet „Unterm Knieberg“ in Trier-Ehrang. Berg verstarb 81-jährig in Trier im Januar 2007.Todesanzeige Karl Berg, In: werkgemeinschaft-musik.de (abgerufen am 30. Dezember 2020)

Auszeichnungen September 1978: Peter-Cornelius-PlaketteTräger der Peter-Cornelius-Plakette, 38. Prof. Karl Berg Trier, In: kulturland.rlp.de (abgerufen am 30. Dezember 2020) Bundesverdienstkreuz Silvesterorden des Papstes Ehrenbrief der Stadt Trier

Mitgliedschaften 1. Vorsitzender der WerkGemeinschaft Musik e. V.Predigt für Professor Karl Berg Jesuitenkirche Trier, 19. Januar 2007, von Engelbert Felten, In: werkgemeinschaft-musik.de (abgerufen am 30. Dezember 2020)Die besondere Beerdigung eines besonderen Menschen, In: werkgemeinschaft-musik.de (abgerufen am 30. Dezember 2020)

Publikationen (Auswahl) Christophorus Chorbuch für Schulen: Sätze für zwei bis vier gleiche Stimmen mit Instrumenten ad lib., Partitur, Freiburg: Christophorus-Verlag, 1969. Mit Hans Sabel u. Karl Grenzmann, Mein Stimme klinge. Ein Liederbuch für Schulen, Rudolf Verlag: Christophorus-Verlag, Freiburg, 1969. Spatzenkonzert, Fidula Verlag 1970. Christnacht – Friedensnacht: Advent- und Weihnachtslieder, Boppard : Fidula-Verlag, 1971. Lobet ihr Kinder den Herrn Gesänge für Kindergottesdienste, für Vorsänger u. Gemeinde mit Sätzen für Chor, Blockflöten, Stabspiele u. Schlagwerkinstrumente, mit Friedrich-von-Spee-Chor, Trier Paulinus-Verlag 1977. Lustig trommeln Buntspechte: Frühlings- und Wanderlieder, mit Friedrich-von-Spee-Chor, Boppard; Salzburg: Fidula-Verlag Festliche Musiktage … Trier Programm 1994 18. September – 23. Oktober 1994, Buchausgabe, Trier 1994.

Weblinks

Einzelnachweise

Kategorie:Hochschullehrer (Universität Koblenz-Landau) Kategorie:Autor Kategorie:Dirigent Kategorie:Person (Trier) Kategorie:Träger des Bundesverdienstkreuzes Kategorie:Wikipedia:Träger des Bundesverdienstkreuzes (Ausprägung ungeklärt) Kategorie:Träger des Silvesterordens Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1925 Kategorie:Gestorben 2007 Kategorie:Mann