Die Ostrach ist ein Fluss im südlichen Baden-Württemberg in den Landkreisen Ravensburg und Sigmaringen, der nach einem etwas nach links ausholenden, insgesamt nordnordwestlichen Lauf von über 33 Kilometer Länge bei Hundersingen in der Gemeinde Herbertingen von rechts in die Donau mündet.
Geographie mini|links|hochkant|Die Ostrach im Pfrunger Ried Verlauf Die Ostrach entsteht unmittelbar nördlich der Europäischen Hauptwasserscheide in der Nähe von Fleischwangen im Landkreis Ravensburg, auf dem amtlichen Hauptstrang hat sie nacheinander die Oberläufe Fronhofer Bach (bis Fleischwangen) und Schlierbach (bis kurz vor dessen Mühlhof Eichenmühle). Im weiteren Verlauf nimmt sie aus dem links liegenden Pfrunger Ried einige Entwässerungskanäle und -gräben auf, die sich teilweise über den Scheitelpunkt weiterziehen bis zur Rotach, die jenseits der Wasserscheide in Richtung Bodensee entwässert.
Danach zwängt sich die Ostrach in der Ortschaft Ostrach zwischen zwei enger stehenden Moränenhügeln hindurch, durchfließt den Weithart, die Göge und das Weitried und mündet im Ortsteil Hundersingen der Gemeinde Herbertingen im Landkreis Sigmaringen in die Donau.
Die Ostrach ist 33,1 km lang, davon liegen 11,1 km im Landkreis Ravensburg und 22,0 km im Landkreis Sigmaringen. Ihr Einzugsgebiet umfasst etwa 198,5 km².
Orte an der Ostrach Die Ostrach durchquert oder streift auf ihrem Weg die Orte Fleischwangen, wo zwei ihrer Oberläufe zusammenfließen, Guggenhausen, Riedhausen, Ostrach und dessen Teilorte Laubbach, Jettkofen, Wangen, Einhart sowie Habsthal, den Mengener Stadtteil Rosna, die Hohentengener Teilorte Bremen und Beizkofen, um schließlich bei Hundersingen in die Donau zu münden.
Zuflüsse Liste der Zuflüsse und class=noviewer|10px Seen von der Quelle zur Mündung. Gewässerlänge, Seefläche, Einzugsgebiet und Höhe nach den entsprechenden Layern auf der Onlinekarte der LUBW. Andere Quellen für die Angaben sind vermerkt.
Ursprung des Fronhofer Bachs auf etwa am Nordhang des Großen Holzes westlich des Weilers Feldmoos von Fronreute. Der Bach fließt anfangs ostnordöstlich.
(Anderer Quellast), von links und Westsüdwesten auf beim Weiler Obelhofen von Fronreute, 1,9 km. Entsteht auf etwa südlich des Großen Holzes in der Flur nördlich des Weilers Blümetsweiler von Horgenzell. Anscheinend nach Länge – der offizielle Quellast ist am Zusammenfluss erst 1,2 km lang – wie Einzugsgebiet der bedeutendere Ast. Der Fronhofer Bach fließt danach immer westlicher. Dietlensriedbach, von rechts und Ostnordosten auf etwa nahe der Kirche in Fleischwangen, 1,4 km. Entsteht auf etwa am Fleischwangener Hof Zippern. Mit diesem Zulauf entsteht der Schlierbach, der westlich abfließt. → (Abzweig eines Altarms), nach rechts auf etwa kurz vor der Fleischwangener Eichenmühle. Ab hier heißt das Gewässer Ostrach. 10px Durchfließt auf etwa den Eichenmühleweiher beim namengebenden Mühlenhof von Fleischwangen, etwa 0,1 ha. Reutebach, von links und Südsüdosten auf etwa an der Mühle, 2,1 km. Entsteht auf etwa an einem Einzelhof östlich des Weilers Rimmersberg von Wilhelmsdorf. Nach diesem Zufluss geht die Ostrach auf nordwestlichen Grabenlauf durch die Riedwiesen. ← (Rücklaufs des Altarms), von rechts auf , 0,7 km. (Bach aus dem Sickentobel), von rechts und Süden auf etwa noch vor Passieren von Nassach, 2,5 km. Entspringt auf etwa oberhalb seines Waldtobels zwischen Rimmersberg und dem Wilhelmsdorfer Dorf Esenhausen. Fleischwanger Ach, von rechts und Osten auf unter westlich von Guggenhausen, 3,5 km. Entfließt auf etwa 10px einem Waldweiher südöstlich der Schnaidhöfe von Unterwaldhausen, 0,2 ha und durchfließt am oberen Dorfrand auf 10px den 9,9 ha großen Guggenhauser Weiher. Weiherbach, von rechts und Ostnordosten auf etwa auf der Gemeindegrenze von Guggenhausen zu Riedhausen, 0,8 km. Entsteht auf etwa am Nordrand des Hartholzes neben der K 8028 Guggenhausen–Riedhausen. Auenbach, von rechts und Norden auf etwa im Äußeren Ried, 1,4 km. Entsteht auf etwa wenig südlich von Riedhausen. Eschhauser Kanal, von links und Ostsüdosten auf etwa in den Riemenwiesen, 2,9 km. Entsteht auf etwa am Nordrand von Wilhelmsdorf. Riedentwässerungsgraben. Weiherbach, von rechts und Nordosten auf etwa fast gegenüber dem vorigen, 2,6 km. Entsteht als Erletbach auf etwa in den Erletwiesen östlich von Riedhausen. (Grabenzulauf), von rechts und Nordosten auf wenig über , 0,8 km. Entsteht auf etwa in den Baienwiesen nordwestlich der Weihermühle von Riedhausen. (Grabenzulauf), von rechts und Nordosten auf etwa bei MÜNDUNGSORT, 0,9 km. Entsteht auf etwa in den Baienwiesen nordwestlich der Weihermühle von Riedhausen.In der Folge laufen aus dem links liegenden Pfrunger-Burgweiler Ried, das auch zum Teil südwärts zur Rotach und damit zum Bodensee entwässert, etliche Entwässerungskanäle und -gräben zu. Wilhelmsdorfer Kanal, von links und Südsüdosten auf nicht viel unter unmittelbar vor der Ostrachbrücke der K 7964 Riedhausen–Wilhelmsdorf, 3,4 km. Nördlicher Teil eines durchgehenden Entwässerungskanals, der sich südwärts als zur Rotach entwässernder Südlicher Hauptkanal durchs schon nahe Wilhelmsdorf hindurch fortsetzt, der Scheitelpunkt liegt auf . Eulenbruckkanal (?), von links und Süden auf nicht viel unter unmittelbar nach der Ostrachbrücke der K 7964, 3,3 km. Entsteht auf etwa zwischen dessen Dorf Pfrungen und Wilhelmsdorf am Rande des Eulenbruchs. Luckengraben, von links und Südsüdwesten auf unter gegenüber der Viehweide an einem leichten Rechtsknick, 4,3 km und 4,8 km². Entsteht auf etwa noch in einem Waldtobel im Großholz nördlich des Dorfs Ruschweiler von Illmensee. Hornbach, von links und Südwesten auf unter bei MÜNDUNGSORT, 3,1 km und 3,6 km². Entsteht auf etwa östlich des Ostracher Weilers Egelreute. (Entwässerungsgraben), von rechts und Südosten auf unter in den Riedwiesen (Gemeindeexklave von Königseggwald), 1,7 km. Entsteht auf etwa neben der K 7964 in der Viehweide. Traubengraben, von links und Südwesten auf etwa , 1,6 km. Entsteht auf etwa am Nordwestrand des Rieds Große Trauben. Laubbacher Mühlenbach, von rechts und Südosten auf etwa an einer Wegbrücke bei der Laubbacher Mühle von Ostrach, 2,7 km. Entsteht auf etwa am Ostrand des Waldes Lohwiesen zum Bühlhof von Riedhausen. Tiefenbach, von links und Westen auf etwa wenig nach dem vorigen, 5,1 km und 14,7 km². Entsteht auf etwa zwischen dem Weiler Hahnennest und dem Dorf Burgweiler Ostrach an der L 620. Der Tiefenbach ist der letzte der großen Entwässerungsstrecken aus dem Pfrunger-Burgweiler Ried. Hiernach dreht die Ostrach mehr und mehr auf Nordlauf. Laubbach, von rechts und Osten auf unter an einer Feldwegbrücke westlich-unterhalb des Weilers Laubbach von Ostrach, 1,1 km. Entsteht auf etwa in den Hügeln am Ostrand des Ortes. Krebsbach, von links und Westen auf unter wenig nach dem vorigen, 3,1 km. Entsteht auf etwa am Westrand des Ostracher Dorfes Spöck. (Hangzulauf), von links und Südwesten auf etwa etwas vor Ostrach, 1,3 km. Entsteht auf etwa unter dem Ostracher Weiler Dichtenhausen. Hier fließt die Ostrach nun nördlich. (Hang- und Weggraben), von links auf etwa wenig vor den ersten Häusern Ostrachs, 1,3 km. Entsteht auf etwa am südlichen Ortseingang der L 280 zu Ostrach. mini|hochkant|Die Ostrach in der Mitte des gleichnamigen Ortes Seebach, von rechts und Ostsüdosten auf etwa gegenüber dem südlichen Ostrach, 6,3 km und 17,6 km². Entsteht auf etwa zwischen dem Hoßkircher Forsthaus und dem 15,2 ha großen Königseggsee, den er dann gleich auf etwa durchläuft. Weiherbach, von links und Südwesten in der Ortsmitte von Ostrach, 3,0 km. Entsteht auf etwa westlich des Wolfsbergs. 10px Zieht zwischen Ostrach und Jettkofen mit Abstand links am Muterer Eichholzsee und zwei anderen Baggerseen vorbei, zusammen 21,7 ha. 10px Passiert dicht links das gute halbe Dutzend Jettkofer Seen in einem Kieswerk unterhalb des Ortes und gegenüber von Wangen, die auf etwa liegen, zusammen 28,7 ha. Wolfgraben, von rechts und Nordosten auf unter kurz vor dem Ostracher Dorf Einhart, 2,0 km. Entsteht auf etwa östlich von Einhart. Sägebach, von links und Südwesten auf etwa neben der Ostrachbrücke, Mündungsarm des Störenbachs, s. u., 0,6 km. Weggraben. → (Abgang des Triebwerkskanal von Einhart), gleich nach dem vorigen nach rechts ← (Rücklauf des Triebwerkskanal von Einhart), von rechts auf etwa kurz nach einer Feldwegbrücke, 0,4 km. Störenbach, von links und Süden auf etwa zwischen Einhart und Eimühle, 5,4 km und 20,2 km². Entsteht auf etwa südöstlich des Ostracher Dorfes Magenbuch im Wald Bühl. Hat einen gleichnamigen linken Quellarm aus dem Westen von kaum weniger Länge aber deutlich überwiegendem Einzugsgebiet, der nördlich des Ostracher Weilers Lausheim auf etwa den 9,3 ha großen Lausheimer Weiher durchläuft. → (Abgang eines Hochwasserkanals), nach rechts auf etwa an der Eimühle ← (Rücklauf des Hochwasserkanals), von rechts auf etwa auf Höhe der Ostracher Kläranlage, 0,8 km. (Zulauf), von links und Westsüdwesten auf knapp , 1,5 km. Entsteht auf etwa südwestlich des Mengener Dorfes Rosna am Rande des Fohrenstocks. Fohrenstockgraben, von links und Westen bei Rosna auf etwa , 2,2 km. Entsteht auf etwa westlich von Rosna im Bühlhäule. Altensweiler Graben, von rechts und Südosten auf an der Brücke der Straße von Rosna nach Altensweiler, 2,1 km. Entsteht auf etwa beim Weiler Altensweiler von Hohentengen. ← → (Abgang und Rücklauf des Triebwerkskanals am Ortseingang von Bremen) , nach und von links am Ortseingang des Hohentengener Dorfes Bremen, 0,4 km. Krebsbach, von rechts und Südsüdosten auf etwa neben der ersten Ostrachbrücke in Bremen, 6,7 km und 10,5 km². Entsteht auf etwa in den Breiten Wiesen nordöstlich von Jettkofen. → (Abgang des Triebwerkskanals der Genossenschaftsmühle) , nach links auf etwa in Bremen kurz vor der zweiten Ostrachbrücke. Soppengraben, von links in Bremen unmittelbar nach dessen Abgang in den Triebswerkskanal, 1,8 km. Entsteht auf etwa nordwestlich von Bremen am Rand des Bremerholzes. Färbebach, von rechts und Südsüdosten auf etwa aus Hohentengen in die Ostrach selbst, 7,0 km und 17,9 km. Entsteht als Weiherbach auf etwa westlich des Ostracher Dorfes Tafertsweiler. ← (Rücklauf des Triebwerkskanals der Genossenschaftsmühle), von links wenig nach dem vorigen bei Hohentengen, 0,4 km. → (Abgang eines Triebwerkskanals), nach rechts auf beim Hohentengener Dorf Beizkofen. ← (Rücklauf des Triebwerkskanals), von rechts auf am Nordrand von Beizkofen, 0,6 km. → (Abgang des Triebwerkskanals der Riedmühle), nach rechts an der Hohentengener Riedmühle. Beizkofer Bach, von links und Südwesten in die Ostrach selbst auf etwa gegenüber der Riedmühle, 1,3 km. Ist ein Entwässerungsgraben, der auf unter in der weiten Talebene westlich von Beizkofen entsteht. ← (Rücklauf des Triebwerkskanals der Riedmühle), von rechts etwas nach der Riedmühle, 0,4 km. → (Abgang des Ostrach-Hochwasserkanals), nach rechts auf etwa wenig vor dem Hundersinger Elektrizitätswerk an der Ostrach, 0,4 km. Mündet in die hier schon der Ostrach parallel laufende Friedberger Ach, die danach kanalisiert weiterläuft. 10px Schneidet kurz vor dem nächsten die feuchte Niederung einer alten Flussschlinge, in deren Verlauf rechts nacheinander zwei Altwasserreste liegen, zusammen 0,6 ha. Friedberger Bach, von rechts und Südsüdosten auf unter zwischen den Sportplätzen am Südrand von Hundersingen, 12,7 km und 20,4 km² (mit Hochwasserkanal-Endstück und dem zugehörigen Einzugsgebiet). Entsteht auf etwa bei Bachhaupten.
Mündung der Ostrach auf etwa von rechts und Süden im Ortsteil Hundersingen von Herbertingen gleich unterhalb der Flussbrücke in die Donau. Sie ist hier 33,1 km lang und hat ein 198,5 km² großes Einzugsgebiet.
Pegel mini|hochkant|Pegel Jettkofen / Ostrach