Justus Friedrich Bach (* 16. Februar 1796 in Jesberg; † 26. Juli 1853 in Kassel) war ein deutscher Jurist und Politiker.
Leben Justus Friedrich Bach wurde als Sohn des Pfarrers Johann Wilhelm Bach (1766–1843) und dessen Gemahlin Maria Barbara Schlarbaum (1771–1814) geboren. Nach dem Abitur absolvierte er ein Jurastudium, betätigte sich als Anwalt im Kreis Fritzlar und wurde 1824 zum Obergerichtsanwalt in Kassel ernannt. In den Befreiungskriegen war er 1813 freiwilliger Jäger. Schließlich war er Obergerichtsprokurator in Kassel. In den Jahren 1831 und 1832 war er Abgeordneter des Kurhessischen Landtags. Er trat hier im 1. Landtag als Bevollmächtigter des Grafen von Ysenburg-Büdingen-Wächtersbach auf. Bach kam durch einen Unfall ums Leben, als er in der Fulda bei Kassel ertrank.
Literatur Gerhard Bätzing: Pfarrergeschichte des Kirchenkreises Wolfhagen von den Anfängen bis 1968, Marburg 1975, S. 106. Ewald Grothe (Hrsg.): Die Abgeordneten der kurhessischen Ständeversammlungen 1830–1866 (= Veröffentlichungen der Historischen Kommission für Hessen. Bd. 48, 13 = Politische und parlamentarische Geschichte des Landes Hessen. Bd. 43). Historische Kommission für Hessen, Marburg 2016, ISBN 978-3-942225-33-5, Nr. KSV–008. Lorenz Kohlenbusch: Pfarrerbuch der evangelisch unierten Kirchengemeinschaft („Hanauer Union“) im Gebiet der Landeskirche in Hessen-Kassel, Darmstadt 1938, S. 400. Jochen Lengemann: MdL Hessen. 1808–1996. Biographischer Index (= Politische und parlamentarische Geschichte des Landes Hessen. Bd. 14 = Veröffentlichungen der Historischen Kommission für Hessen. Bd. 48, 7). Elwert, Marburg 1996, ISBN 3-7708-1071-6, S. 58. Philipp Losch: Die Abgeordneten der kurhessischen Ständeversammlung 1830–1866. Elwert, Marburg 1909, S. 12.
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