Karl Teppe (* 24. Februar 1943 in Wuppertal; † 23. August 2012 in Nottuln) war ein deutscher Historiker und Kulturdezernent des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL).

Teppe wurde 1974 an der Ruhr-Universität Bochum promoviert und war danach wissenschaftlicher Assistent. Seit 1979 war er wissenschaftlicher Referent im damaligen Provinzialinstitut für westfälische Landes- und Volksforschung und wurde später wissenschaftlicher Direktor des heutigen LWL-Instituts für westfälische Regionalgeschichte in Münster.

Teppe hatte an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster eine Honorarprofessur für Neuere und Neueste Geschichte sowie westfälische Landesgeschichte inne. Er war geschäftsführendes Präsidialmitglied der Freiherr-vom-Stein-Gesellschaft, Mitglied der Historischen Kommission für Westfalen und Vorstandsvorsitzender der Gesellschaft für westfälische Kulturarbeit.

Schriften (Auswahl) Provinz, Partei, Staat. Zur provinziellen Selbstverwaltung im 3. Reich, untersucht am Beispiel Westfalens. Aschendorff, Münster 1977. (Hrsg.) Selbstverwaltungsprinzip und Herrschaftsordnung. Bilanz und Perspektiven landschaftlicher Selbstverwaltung in Westfalen. Aschendorff, Münster 1987. (Hrsg. mit Michael Epkenhans) Westfalen und Preußen. Integration und Regionalismus. Schöningh, Paderborn 1991. (Hrsg. mit Eberhard Laux) Der neuzeitliche Staat und seine Verwaltung. Beiträge zur Entwicklungsgeschichte seit 1700. Steiner, Stuttgart 1998.

Weblinks Webseite der Historischen Kommission für Westfalen Pressemitteilung des LWL, 28. August 2012, abgerufen am 25. Dezember 2020

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